Newsarchiv Oktober 2009



  • VCP Hannover beteiligt sich am Zug der Erinnerung
    Rollende Ausstellung zur Deportation wieder in Hannover
      Vom 8. – 12. November wird der Zug der Erinnerung wieder Station in Hannover machen. Er wird dort täglich von 8.00 – 19.00 besucht werden können. Die Eröffnungsveranstaltung wird am 8.11. um 14.00 im Hauptbahnhof am Gleis 104 stattfinden.
      Auch in diesem Jahr wirkt der VCP Bezirk Hannover im Veranstalterkreis mit. Er ruft seine Jugendgruppen dazu auf, den Zug zu besuchen und sich über die Deportation von Kindern und Jugendlichen in der Zeit des Nationalsozialismus zu informieren.
      Der Zug schildert in einer Ausstellung vornehmlich das Schicksal deportierter Kinder und ihrer Familien sowie die Rolle der deutschen Reichsbahn dabei.
      Er bringt die Schicksale der Kinder als mobiler Denkort genau an die Plätze mitten in die Städte zurück, an denen damals das Martyrium begann.
      Die Schicksale der Betroffenen kommen symbolisch in das Zentrum der Gesellschaft zurück.
      Ein attraktives Begleitprogramm bietet weitere Informationen. Für Hannover ist es eine besondere Auszeichnung, dass der Zug genau in der Woche mit dem Jahrestag der Reichspogromnacht in Hannover sein wird.
      Die Pfadfinder setzen damit ihre Bemühungen um die Aufarbeitung der NS-Geschichte fort.

      Weitere Informationen unter:
    • www.zug-der-erinnerung.eu
    • www.region-niedersachsen-mitte.dgb.de

      Das Programm zum Zug der Erinnerung in Hannover finden Sie HIER.

      VCPNEWS091027


  • Letzte Spuren aus kalten Dokumenten
    Jugendaktion aus Anlass des Zuges der Erinnerung - Workshop für Jugendliche ab 13 Jahren
      Zusammen mit anderen Jugendverbänden führt der VCP anlässlich des Zuges der Erinnerung einen Jugendworkshop unter dem Titel:
      LETZE SPUREN AUS KALTEN DOKUMENTEN
      durch. Hier geht es darum, mit Originaldokumenten der Deportation in verschiedenen worshops kulturell kreativ zu arbeiten. Die infamen Anschreiben, Berichte und Listen werden mit Mitteln der szenischen Gestaltung, Klang, Farbe, Sprechchor interpretiert und verfremdet. Sie sollen am Rande des Zuges der Erinnerung zum Einsatz kommen und im Umfeld des Bahnhofes auf den Zug hinweisen. Angesprochen sind junge Menschen ab 13 Jahren.
      Es geht nicht um politische Bildung als Analyse eines Geschehens im engeren Sinne, sondern um den ohnmächtigen Versuch, Namen der Ermordeten und ihre Geschichte mit szenisch kulturellen Mitteln in der Welt zu halten. Beteiligt sind die DGB–Jugend, die evangelische Jugend, der Jugendverband der Freikirchen, die sozialistische Jugend "Die Falken" und das Sachgebiet Kinder– und Jugendarbeit der Landeshauptstadt Hannover.
      Der Workshop wird am 7.11. von 14.00 – 18.00 im Haus der ev. Jugend, Am Steinbruch 12, 30449 Hannover stattfinden.

      Anmeldungen über
      zentrale@vcphannover.de
      und
      jugend-hannover@dgb.de

      Weiteres siehe Flyer HIER.

      VCPNews091024


  • Dreister Raub in der Villa Hasenstein!
    Kinder auf Schatzsuche im Forsthaus Katensen - Bezirkskinderfreizeit des VCP
      In der ersten Woche der Herbstferien ereigneten sich im Forsthaus Katensen bei Peine dramatische Ereignisse. Über 20 Kinder der Einrichtungen des VCP wurden anlässlich ihrer Bezirkskinderfreizeit Zeugen des Geschehens.
      Eine wertvolle Perlenkette und verschiedene Edelsteine waren gestohlen worden – keine Spur von Tätern und Beute!
      Sofort beteiligten sich die Kinder an den Nachforschungen und der Suche.
      Und tatsächlich fanden sich immer wieder und überall in der näheren Umgebung des Hauses Hinweise: Edelsteine im Sand, Zettel mit Botschaften, Morse-Codes…
      Alle Rätsel und Hinweise mussten von den Kindern gemeinsam gelöst werden . Da war mal der Geschickteste im Vorteil und bei einer anderen Aufgaben , der sich mit Zahlenspielen auskannte. Am Ende stand dann der Erfolg.
      Auf einer Nachtwanderung schließlich wurde klar, dass die Beute in greifbarer Nähe war – und die Perlenkette wurde gefunden.
      Nebenbei war reichlich Zeit für Spiel und Spaß. Im Haus wurden Brett- und Kartenspiele gespielt und wahre Kunstwerke gemalt. Es wurde gebastelt, Periskope wurden gebaut, ein Quiz zum Thema „Detektive“ durfte ebenfalls nicht fehlen.
      Fußball, Basketball, Diabolo spielen – es war reichlich Zeit und Platz für alles.
      Die Kinder fuhren zufrieden und erschöpft nach Hause, ganz nebenbei hatten sie eine Spielidee kennengelernt und viele andere Kinder aus anderen Stadtteilen Hannovers. Da waren mit den Kindern aus über 10 Ländern auch viele unterschiedliche Kulturen zusammen gekommen.
      Jetzt freuen sich alle auf das VCP–Pfingstlager im nächsten Jahr. Da treffen sich nicht nur alle Kinder der Kinderfreizeit wieder sondern auch die Kinder und Jugendlichen der VCP–Stämme werden dabei sein.
      Fotos gibt es HIER.
      VCPNEWS091019