Newsarchiv Dezember 2015



  • Waldweihnacht im Bornumer Holz schließt VCP–Jahr ab
      Auf Einladung der VCP-Einrichtung MAJA (mobile aufsuchende Jugendarbeit) und Teilen des Teams des Ganztagsschulprojektes Kastanienhof feierten am Abend des 18.12.2015 über 70 Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus dem Bezirk eine stimmungsvolle Waldweihnacht auf einer Lichtung im Bornumer Holz in Körtingsdorf. Die Gruppen aus Badenstedt, Davenstedt, Limmer, Ahlem, Bemerode, Bothfeld, Laatzen, Garbsen, Berenbostel und Altwarmbüchen hatten sich zu dieser Waldweihnacht aufgemacht. Als besonderer Gast war das Projekt „Menschenskinder“ vom Platzprojekt in Linden dabei.
      Die Kinder und Jugendlichen, die zum Teil über recht weite Strecken angereist waren, waren vorher darüber informiert worden, dass die Menschen in Körtingsdorf vergessen hätten, was Weihnachten bedeutet. Einzig ein in Einsamkeit lebender Eremit in einer Höhle im Bornumer Holz wusste noch, was Weihnachten bedeutet. Er war aber so einsam, dass er seit 10 Jahren Weihnachten nur bei einem Topf warmen Wassers verbringen konnte. Keine Gemeinschaft, keine Geschenke, nichts. Er war wirklich ganz schön einsam.
      Die Kinder hatten jetzt die Aufgabe, diesem Eremiten Kräuter für Tee und Kekse zu bringen und ihn dann danach zu fragen, was Weihnachten noch ist. Auf dem Weg zu der Höhle des Eremiten im tiefen Wald hatten sie noch ein paar Abenteuer zu bestehen. Sie mussten gefährliche Schluchten mit Schneeschuhen überwinden, Kräuter erkennen, der Zuckerschnute ein paar Kekse abluchsen und mit der Dorfsängerin zwei Lieder einüben.
      Am Ende trafen sie dann auf den Eremiten, der ihnen ihr Leid klagte: 10 Jahre Weihnachten nur mit heißem Wasser. Viele Kinder schenkten ihm ihre Kräuter, daraus konnte er einen sehr leckeren Tee kochen. Er lud die Kinder in sein Wohnzimmer ein, dort prasselte ein herrliches Feuer und man konnte gemütlich gemeinsam den Tee genießen und zusammen Lieder singen. Das war Weihnachten. Ein Kind las noch als Dank für die Gastfreundschaft des Eremiten eine Geschichte von der Kerze, “die nicht brennen wollte“ vor, Darüber freute sich der Eremit sehr, er sagte den Kindern noch, dass er sich genauso auf das neue Jahr mit vielen Unternehmungen freue und darauf, dass die Tage jetzt bald wieder heller und länger werden. „In der Weihnachtszeit geschieht die Umkehr von der Dunkelheit zum Licht“, sagte er, denn ein bisschen sind Eremiten auch Philosophen.
      Damit dachten die Kinder in der Waldweihnacht auch an das Friedenslicht aus Bethlehem. Einige hatten es schon im Aussendegottesdienst am Sonntag kennen gelernt.
      Langsam wurde es dann dunkel und die ganze Szenerie wurde durch Petroleumleuchten in ein sehr schönes Licht getaucht.
      Die Leute von Maja hatten sich viel Mühe gegeben und alle fuhren dankbar nach Hause in ihre Einrichtungen und Kirchengemeinden.
      Vielen Dank an Carsten Bökhaus und sein Team!
      Der ganze Bezirk bedankt sich beim VCP Maja für diese gelungene Aktion!
      Das war die letzte Veranstaltung des Bezirkes in diesem Jahr, das Friedenslicht brennt in mindestens einem Drittel der hannoverschen Gemeinden, seit Montag ist es in verschiedenen Altenheimen, in den nächsten Tagen wird es noch an die Partnerschulen des VCP verteilt (Grundschule Ahlem, Grundschule Tegelweg, Grundschule Gebrüder Körting, Grundschule Kastanienhof Hannover Limmer).
      In den Gottesdiensten zu Weihnachten wird das Licht zum Abschluss noch an viele Menschen in Stadt und Region verteilt.
      Der VCP Bezirk Hannover dankt allen Gruppenleiterinnen und Gruppenleitern, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Freundinnen und Freunden für die Unterstützung und den Einsatz im letzten Jahr und wünscht gesegnete Weihnachten und einen guten Übergang in das nächste Jahr.
      VCPNEWS151218


  • Friedenslicht aus Bethlehem ist in der Stadt und verbreitet sich weiter
    Bürgermeister Hermann hat es für die Landeshauptstadt entgegengenommen („Schön, dass ihr da seid“)
      Nachdem das Friedenslicht aus Bethlehem am Sonntag, 3. Advent, die Stadt erreicht hatte und in einer Sternfahrt mehrerer Oldtimer–Straßenbahnen verteilt wurde, hat es am frühen Abend des 14.12. seinen Weg in der Stadt fortgesetzt: Bürgermeister Hermann hat es für die Stadt entgegengenommen. Er bekam es von einer Delegation von Kindern und Jugendlichen des Verbandes Christlicher PfadfinderInnen (VCP), Bezirk Hannover und der DPSG Hannoverbezirk im Empfangssaal des Neuen Rathauses überreicht.
      Der VCP Hannover bezog sich in einer kurzen Ansprache darauf, dass dieses Licht einen langen Weg zurückgelegt hat und von Hand zu Hand weitergereicht wurde. Er dankte Herrn Hermann für seine Bereitschaft, den Gedanken des Friedenslichtes in der Stadt zu verbreiten.
      Hermann sagte den Pfadfinderinnen und Pfadfindern, er fände, dass das Licht und das diesjährige Motto genau zum Rathaus in Hannover passe, das Motto sei "Hoffnung schenken – Frieden finden" und das Rathaus sei ein offenens Haus; offen für alle Menschen. In der jetzigen Zeit, in der viele Menschen mit einer großen Friedenssehnsucht zu uns kämen, sei das Licht das richtige Zeichen. Er rief den Kindern zu: "Schön, dass ihr euch dafür einsetzt und schön, dass ihr da seid!"
      In diesem Jahr waren über 30 Kinder und Jugendliche aus verschiedenen Stadtteilen Hannovers gekommen, sie gehörten zu den Stämmen der Christlichen PfadfinderInnen oder zu den Einrichtungen des VCP in sozialen Brennpunkten.
      Die Pfadfinder sehen sich als weltgrößte Jugendorganisation in einer besonderen Verantwortung. Das Licht ist dafür ein Symbol, wenn es Jahr für Jahr unter großen Bemühungen verteilt wird und für den Frieden wirbt.
      "Das Friedenslicht steht für die Botschaft des Weihnachtsevangeliums und gemahnt uns zum Einsatz für den Frieden in einer unfriedlichen Welt", äußerte einer der vertretenen Pfadfinder.
      Herr Hermann machte der Delegation noch eine besondere Freude, als er sie in den Ratssaal einlud und sie sich dort auf die Sitze der gewählten Volksvertreter setzen konnten. Er erläuterte dann in verständlicher Form die Arbeitsweise des Rates der Landeshauptstadt.
      Pfadfinderinnen und Pfadfinder werden das Licht noch in der ganzen Stadt verteilen (Kirchengemeinden, Schulen, Krankenhäuser, Familienzentren, Wohnungen). Am Montag haben es schon die Kirchengemeinden und das Familienzentrum in Limmer bekommen, dort haben es Kinder verteilt, die am Ganztagsbereich der Grundschule Kastnienhof teilnehmen, dort ist der VCP der Kooperationspartner. Am Freitag bekommen es zum Beispiel die BewohnerInnen der Seniorenwohnanlage Karl–Flor in Wettbergen im Rahmen des täglichen Adventssingens.
      In den Tagen bis Weihnachten bzw. bis zum 6. Januar kann das Licht von der hannoverschen Bevölkerung an den Bewahrorten (evangelischer Stadtjugendienst, Wiedereintrittstelle an der Marktkirche, Haus kirchlicher Dienste, Jugendkirche Tabor) abgeholt werden.
      Fotos vom Besuch im Rathaus gibt es HIER.
      VCPNEWS151215


  • Friedenslicht aus Bethlehem ist in der Stadt
    Feier in der Pfarrgemeinde St. Franziskus in Hannover–Vahrenheide
    Verteilung in einer Sternfahrt von drei Üstra–Oldtimern
    Oberbürgermeister nächster Empfänger

      Das Friedenslicht aus Bethlehem ist in Hannover eingetroffen. In einer Aussendefeier in der Kirche St. Franziskus Hannover-Vahrenheide wurde das Licht an über 350 Pfadfinderinnen und Pfadfinder und andere Gruppen aus der gesamten Region „Zentrales Niedersachsen“ weiter gegeben. Das Licht war am Morgen des dritten Advent auf dem Hauptbahnhof Hannover eingetroffen. Es wird in den nächsten Tagen von den Jugendlichen an Kirchengemeinden und öffentliche Einrichtungen verteilt werden.
      Veranstalter waren der VCP Bezirk Hannover und die DPSG (Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg) Hannoverbezirk, die auch andere Gruppen eingeladen hatten.
      Die Feier stand wie das gesamte Friedenslicht-Geschehen in diesem Jahr unter dem Motto „Hoffnung schenken – Frieden finden“ und nahm damit das zentrale Thema des Jahres 2015 auf. Pfadfinderinnen und Pfadfinder sind in besonderer Weise aufgerufen, Hoffnung zu schenken und damit einen Beitrag dafür zu leisten, dass diejenigen, die im Moment zu uns kommen, hier den Frieden für sich und ihre Familien finden können, den sie sich nach langer Flucht so sehr erhoffen. „Von daher ist dieses Thema ein wichtiger Impuls für Initiativen in der Arbeit mit jungen Geflüchteten“, sagte Wilfried Duckstein.
      An der Andacht nahmen nicht nur christliche PfadfinderInnen teil, sondern auch Mitglieder der evangelischen Jugend und VertreterInnen von den muslimischen Jugendorgansationen MJD (muslimische Jugend Deutschlands) und NUR–Jugend. Dies ist schon zu einer Tradition geworden, weil der VCP mit beiden Organsationen schon seit längerem kooperiert.
      Stadtjugendpastor Torsten Pappert und der Kurat der DPSG Pfarrer Christoph Lindner nahmen das Thema ebenfalls in ihrer Dialogpredigt auf und schlugen einen Bogen von den allgegenwärtigen Wünschen zur Weihnachtszeit auf und fragten, ob es denn möglich sei, sich Hoffnung wie eine Playstation oder ein Fahrrad zu schenken. Die Wünsche sind so vielfältig wie die Mesnschen selbst. Dies könne durchaus als Bereicherung gesehen werden.
      Der abschließende Segen und die Fürbitten wurden von Landesbischof Meister gesprochen, der an der Veranstaltung teilgenommen hatte, weil er sich der Pfadfinderbewegung auch persönlich sehr verbunden fühlt.
      Das Licht selbst ist noch nicht der Frieden; das Symbol wird mit sehr großen Mühen und Anstrengungen von vielen jungen und alten Menschen durch die Welt getragen. In ganz Deutschland haben gestern über 300 Aussendefeiern mit mehreren Zehntausend Teilnehmenden stattgefunden. Überall dort mahnt das Licht auch zu realem Friedenshandeln, das über Symbole weit hinaus gehen muss. „Dies ist gerade in der heutigen Zeit sehr wichtig, sind wir doch mit bitterem Unfrieden in vielen Teilen der Welt konfrontiert, insbesondere dort, wo das Licht seinen Weg begann“, so Wilfried Duckstein.
      Einen weiteren Höhepunkt bildete am Sonntagabend die Sternfahrt von drei Üstra–Oldtimern, die das Licht in der Stadt an Kirchengemeinden und die Bevölkerung verteilten. Zum ersten Mal wurde in diesem Jahr auch eine längere Strecke über Land gefahren, weil die Gemeinden in Garbsen um das Licht gebeten hatten. Der erweiterte Umfang der Verteilaktion ging auf eine Initiative der Üstra zurück und war eine fantastische Unterstützung der Pfadfinderbewegung.
      Mehrere hundert Bürger und Bürgerinnen in verschiedenen Teilen der Stadt und der Region bekamen so noch das Licht. Desöfteren hörte man auf den Bahnsteigen die Worte, dass es jetzt auch an Nachbarn weitergegeben werden sollte.
      Das Licht ist jetzt auf seinem Weg durch die Stadt, PfadfinderInnen werden es in der Zeit bis zum Heiligen Abend an Gemeinden, Senioreneinrichtungen, Schulen und öffentliche Stellen verteilen. Am Montag, 14.12., um 17.00 Uhr bekommt es der Oberbürgermeister stellvertretend für die ganze Stadt überreicht.
      Das Friedenslicht aus Bethlehem symbolisiert die Weihnachtsbotschaft und damit die Hoffnung, dass immer mehr Menschen für den Frieden aktiv werden. Es war vor zwei Wochen in Bethlehem entzündet worden und hat Mitteleuropa in einer Schneeball-Stafette erreicht.
      In den Tagen bis Weihnachten bzw. bis zum 6. Januar kann das Licht von der hannoverschen Bevölkerung an den Bewahrorten (evangelischer Stadtjugenddienst, Wiedereintrittstelle an der Marktkirche, Haus kirchlicher Dienste, Jugendkirche Tabor) abgeholt werden.
      Bilder gibt es HIER.
      VCPNEWS151213


  • Das Friedenslicht aus Bethlehem kommt wieder nach Hannover
      Planungen werden immer konkreter:
      • Aussendefeier am 3.Advent in der Pfarrgemeinde St. Franziskus in Vahrenheide
      • Verteilung an Kirchengemeinden und Bevölkerung mit historischen Straßenbahnen
      • Oberbürgermeister Schostok erhält das Licht von den Christlichen Pfadfindern

      Die Planungen für die diesjährige Aktion Friedenslicht aus Bethlehem werden immer konkreter: Am 13.12.2015 (3. Advent) wird in der Pfarrgemeinde St. Franziskus in Vahrenheide die diesjährige Aussendefeier stattfinden. Sie beginnt um 16.00 Uhr. Gastgeber sind der VCP Bezirk Hannover (Verband Christlicher PfadfinderInnen) und der Hannoverbezirk der DPSG (Deutsche Pfadfinderschaft St.Georg), die zu dem feierlichen Gottesdienst mehrere Hundert Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus der Region Hannover und zentrales Niedersachsen erwarten.
      Die Veranstaltung wird in diesem Jahr unter dem Motto „Hoffnung schenken – Frieden finden“ stehen und damit an die gerade sehr aktuellen gesellschaftlichen Fragen in unserer Stadt anknüpfen. Wie können wir denen, die in diesen Monaten bei uns Frieden suchen, gerecht werden und Anlass für Hoffnungen geben?
      „Wir glauben, dass dieses Thema genau den Nerv der Zeit trifft, wo auch in Hannover über Menschenrechte und Würde von allen Menschen gesprochen wird“, sagt der Geschäfsführer des VCP Hannover, Wilfried Duckstein. Die Feier soll auch die Kontakte aufnehmen, die Pfadfinderinenn und Pfadfinder zu muslimischen Jugendorganisationen aufgebaut haben. Zwei muslimische Gruppen von Jugendlichen haben angekündigt, an der Feier teilzunehmen. Auch sie werden das Licht in ihre Gemeinden und Gruppen tragen.
      Der Gottesdienst wurde von einer Gruppe von Ehrenamtlichen aus VCP und DPSG vorbereitet, den liturgischen Teil gestalten Stadtjugendpastor Torsten Pappert und als Kurat der DPSG Pfarrer Christoph Lindner.
      Eine Projektband aus Mitgliedern des VCP wird den Gottesdienst musikalisch gestalten.
      Danach wird das Licht von historischen Straßenbahnen in der ganzen Stadt verteilt werden. Die Üstra und die „IG historische Straßenbahnen“ haben den Pfadfinderinnen und Pfadfindern eine großartige Unterstützung angeboten: Sie laden die Pfadfinderinnen und Pfadfinder ein, das Licht aus den Oldtimern heraus zu verteilen und an die Bevölkerung weiter zu geben. Der genaue Fahrplan für den Abend wird in diesen Tagen von der Üstra erarbeitet.
      Nach der Verteilung innerhalb des Gottesdienstes an Pfadfinderinnen und Pfadfinder wird das Licht dann in den Tagen danach an hannoversche Kirchengemeinden, an öffentliche Einrichtungen, Schulen und die Bevölkerung unserer Stadt verteilt.
      So werden zum Beispiel Gruppen aus dem Ganztagsschulprojekt des VCP in der Grundschule Kastanienhof in der Woche nach dem dritten Advent das Licht zu Kirchengemeinden, Kindertagesstätten, Sernioreneinrichtungen und Familienzentren in Limmer bringen.
      Das Licht wird einen weiten Weg zurückgelegt haben, wenn es zu uns kommt:
      Das Licht wird in diesen Tagen in der Geburtsgrotte zu Bethlehem entzündet und von einem österreichischen Kind abgeholt. Mit dem Flugzeug kommt es nach Wien, wo es am Abend vor dem dritten Advent von Pfadfinderinnen aus ganz Europa übernommen wird. In einer Schneeballstaffette wird es in den Fernzügen nach Deutschland gebracht und erreicht am Morgen des dritten Advents die meisten Großstädte in Deutschland.
      In Hannover wird es aus dem ICE heraus im Empfang genommen und dann zur St. Franziskus-Kirche gebracht. In der folgenden Woche werden die Pfadfinderinnen und Pfadfinder es in ihren Orten und Gemeinden weiter verteilen, auch OB Schostok hat darum gebeten, das Licht zu erhalten (14.12., 17.15 Uhr).
      In den Tagen bis Weihnachten bzw. bis zum 6. Januar kann das Licht von der hannoverschen Bevölkerung an den Bewahrorten (evangelischer Stadtjugenddienst, Am Steinbruch 12 , 30449 Hannover; Wiedereintrittstelle in der Buchhandlung an der Marktkirche; Tabor – katholische Jugendkirche, Hildesheimer Straße) abgeholt werden. Neu hinzugekommen ist das "Haus kirchlicher Dienst" in der Archivstraße. Auf Vermittlung des Landesjugendpfarramtes wird das Licht auch dort leuchten.
      VCPNEWS151207