Newsarchiv Dezember 2018



  • Friedenslicht aus Bethlehem ist in der Stadt eingetroffen
    Bewegende Feier in der Auferstehungsgemeinde in Hannover–Döhren
    Verteilung in der Stadt durch Üstra–Oldtimer
    Oberbürgermeister Schostok nächster Empfänger

      Das Friedenslicht aus Bethlehem ist in Hannover eingetroffen. Christliche PfadfinderInnen aus verschiedenen Verbänden und Mitglieder der muslimischen Jugend feierten dies am Nachmittag des dritten Adventes in der Auferstehungsgemeinde in Hannover Döhren. Zu diesem Aussendegottesdienst waren 250 Jugendliche aus der Region "Zentrales Niedersachsen" gekommen. Sie erhielten das Licht, das am morgen mit einem ICE aus Linz in Österreich Wien in der Landeshauptstadt angekommen war, um es in ihren Kirchengemeinden und Gruppen weiter zu verteilen.

      Veranstalter der Feier war der VCP Bezirk Hannover.
      Wilfried Duckstein, Geschäftsführer des VCP Hannover konnte zu Beginn des Gottesdienstes das Moto „Frieden braucht Vielfalt“ an Hand einer Regenbogenfahne entwickeln. Das Zeichen steht für Toleranz und für das harmonische Zusammenspiel unterschiedlicher Farben und Kulturen. „Der Regenbogen ist nach der uralten Geschichte von der Sintflut die Vereinbarung, wir wollen uns wieder vertragen, wir wollen ab jetzt in Frieden zusammenleben“, so Duckstein in seiner kurzen Eröffnung.
      Auch Landesjugendpastorin Cornelia Dassler nahm in ihrer Ansprache Bezug auf das Motto und sagte: "Was mache ich also, wenn ich einen andere Person nicht verstehe, weil sie ganz anders ist als ich? Anders spricht, anders glaubt, anders lebt, andere Dinge gut oder schlecht findet? Ich würde sagen: kennen lernen. Erst einmal hinschauen, versuchen, die anderen zu verstehen. Ein erster Schritt in Richtung Frieden wäre ja, wenn alle sich immerhin so verstehen, dass sie einander in Frieden lassen können."
      Das Licht selbst ist noch nicht der Frieden, das Symbol wird mit sehr großen Mühen und Anstrengungen von vielen jungen und alten Menschen durch die Welt getragen. In ganz Deutschland haben gestern über 300 Aussendefeiern mit mehreren Zehntausend Teilnehmenden stattgefunden.
      Einen weiteren Höhepunkt bildete am Sonntag Abend die Sternfahrt von Üstra–Oldtimern, die das Licht in der Stadt und der Umgebung an Kirchengemeinden und die Bevölkerung verteilten. Die Üstra und der Förderverein historische Straßenbahnen haben das Anliegen des Friedenslichtes so zu ihrer Sache gemacht, dass sie in diesem Jahr mit vier Oldtimer-Straßenbahnen durch das gesamte Netz der Üstra gefahren sind, um alle Stadtteile zu erreichen. Sogar zu den Kirchengemeinden in Garbsen und Empelde wurde das Licht gebracht.
      Das Licht ist jetzt auf seinem Weg durch die Stadt, PfadfinderInnen werden es in der Zeit bis zum Heiligen Abend an Gemeinden, Senioreneinrichtungen, Schulen und öffentliche Stellen verteilen. Am Mittwoch, dem 19.12., um 18.00 Uhr bekommt es der Oberbürgermeister stellvertretend für die ganze Stadt im Rathaus.
      In den Tagen bis Weihnachten bzw. bis zum 6. Januar kann das Licht von der Hannoverschen Bevölkerung an folgenden Bewahrorten für die eigene Wohnung abgeholt werden:
      • Stadtkirchenkanzlei des Stadtkirchenverbandes, Hildesheimer Str. 165, 30173 Hannover
      • Wiedereintrittstelle an der Marktkirche, Hanns Lilje Platz
      • Haus kirchlicher Dienste, Archivstr. 3
      • Jugendkirche Tabor
      Bilder gibt es HIER.
      VCPNEWS 181216