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Hier gibt es nochmal alle News zum ZUG DER ERINNERUNG 2008



oder  und 



  • Der VCP Hannover jetzt auch in Geflüchteteneinrichtung in Ahlem vor Ort
    Das Jukimob hat einen kleinen Ableger bekommen
      Am 01.08.2017 startete der VCP Hannover mit einem neuen Projekt der mobilen aufsuchenden Kinder- und Jugendarbeit im Rahmen der Einrichtung JuKiMob. Das JuKiMob bekommt einen kleinen Ableger, der durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) sowie der BAG (Bundesarbeitsgemeinschaft) Spielmobile gefördert wird.
      Der VCP baut seine mobile offene Arbeit mit Kindern und Jugendlichen aus und kann damit auch Kinder und Jugendliche mit Fluchterfahrung erreichen.
      Dafür wurde ein Fahrzeug angeschafft, mit dem zwei PädagogInnen zunächst zwei Mal in der Woche die Kinder und Jugendlichen in der Geflüchteteneinrichtung besuchen. Mit dem zum Spielmobil umgebauten Fahrzeug stellen sie sich an einen zentralen Platz im Wohnheimkomplex. Aus ihrem Fahrzeug heraus stellen sie während ihres Angebots den Kindern verschiedene Spielgeräte zur Verfügung. Die Kinder und Jugendlichen können sich drei Stunden an den mitgebrachten Rollern, Dreirädern, Springseilen, Diabolos und auch Gesellschaftsspielen bedienen. Die PädagogInnen führen mit ihnen jedoch auch gemeinsame Bastel-, Bau-, Spiel-, Sport– und Erkundungsaktiviäten durch.
      Von Beginn an zeigte sich in der Geflüchteteneinrichtung Ahlem eine rege Beteiligung und sehr positive Annahme des Angebots. Die Freude bei über 40 Kindern pro Einsatz, sich an den zahlreich mitgebrachten Dingen auszuprobieren, blieb auch bei den darauf folgenden Einsätzen bestehen. Dabei wurde die eigentlich angesetzte Altersspanne für das Angebot im Geflüchtetenheim, Kinder und Jugendliche von 3 bis 14 Jahren, wiederholt weit unter- wie überschritten.
      Die regelmäßige Betreuung durch die PädagogInnen eröffnet den geflüchteten Kindern und Jugendlichen gesellschaftliche Teilhabechancen, indem ihnen Kontakte in verschiedene Bereiche der Zivilgesellschaft ermöglicht werden. Über die bewährte pfadfinderische Pädagogik des VCP wird sowohl die Persönlichkeitsentwicklung als auch die Sozialkompetenz der Kinder und Jugendlichen gefördert. Es werden deshalb auch kleine Ausflüge und Besuche zur Erweiterung des sozialen Radius ermöglicht. Ziel des VCP und seiner MitarbeiterInnen ist, den Kindern und Jugendlichen auch Angebote des Jugendverbandes nahezubringen und sie beispielsweise auf Kinderfreizeiten und Zeltlager mitzunehmen. Das ermöglicht den geflüchteten Kindern und Jugendlichen den Kontakt zu Kindern und Jugendlichen aus anderen Kulturen wie Stadtteilen Hannovers. Die Kinder und Jugendlichen mit Fluchterfahrung werden regelmäßig auch zu anderen Projekten des VCP, zum Beispiel der Verteilung des Friedenslichtes aus Bethlehem, eingeladen. Zudem wird auf Angebote anderer Jugendverbände und Jugendzentren vor Ort hingewiesen.
      Trotz der langjährigen Erfahrung im Bereich mobiler Kinder- und Jugendarbeit soll die Arbeit des VCP mit dem Angebot in einer Geflüchteteneinrichtung einen neuen Schritt gehen. Nicht mehr allein Kinder und Jugendliche aus benachteiligten Stadtteilen will der Verband erreichen, sondern nun sollen auch geflüchtete Kinder und Jugendliche über die Einrichtung JuKiMob in gesellschaftliche Zusammenhänge eingebunden werden.
      Der VCP freut sich über die große Resonanz des Angebots und ist gespannt auf die weitere Entwicklung.
      (Adresse des Einsatzorts: Flüchtlingsunterkunft am Nordhang 9 a-d, 30453 Hannover)
      VCPNEWS170909




  • Der VCP Bezirk macht einen Gesprächstag zu seiner Zukunft
    Treffen aller Interessierten am 24.9.2017 (Terminänderung) im ev. Stadtjugenddienst Hannover.
      Der Bezirksrat und die Mitgliederversammlung des VCP Hannover e.V. haben sich darauf verständigt, einen Zukunftstag für den VCP Bezirk Hannover durchzuführen. Dieser soll am Sonntag, 24.9.2017 von 9.45 Uhr bis 18.00 Uhr im ev. Stadtjugenddienst, an der Christuskirche 15, 30167 Hannover, stattfinden.
      Die Gremien des Bezirks haben festgestellt, dass es sich lohnend erscheinen lässt, sich etwas länger mit ihnen auseinanderzusetzen und in eine breite Diskussion zu treten.
      Die Themen beziehen sich zum einen auf die Frage des Zusammenhaltes des und im Bezirk und zum anderen auf die Arbeitsfähigkeit seiner Gremien.
      Eine entsprechende Ausschreibung und Einladung kann in der Bezirkszentrale angefordert werden.
      Eingeladen sind die Aktiven, die Engagierten in der Bezirksarbeit und den Stämmen/Gruppierungen sowie Interessierte aus alter und neuer Zeit.
      Jeder Beitrag von jedem Menschen, der/die dem VCP Hannover verbunden ist, ist willkommen.
      VCP NEWS 170906




  • Friedenslicht aus Bethlehem kommt auch in diesem Jahr nach Hannover
    Aussendeandacht am 3. Advent, 17.12.17.: Am Weltfriedenstag beginnt die neue Aktion.
    Auch in diesem Jahr wird das Friedenslicht aus Bethlehem nach Hannover kommen.
    Diese Aktion feiert in diesem Jahr ihr 31. Jubiläum.

      Das Licht wird wieder in Bethlehem in der Geburtskirche entzündet werden und dann in einer Stafette nach Europa gebracht. In unserem Land wird die breite Verteilung von Pfadfinderinnen und Pfadfindern organisiert. So wird es auch am 3. Advent, das ist in diesem Jahr der 17.12.17, nach Hannover kommen.
      Am Nachmittag wird es in einer Kirchengemeinde eine Aussendefeier geben, zu der mehrere hundert PfadfinderInnen aus der Region „Zentrales Niedersachsen“ und andere Jugendliche erwartet werden. Diese Feier steht, wie die gesamte Aktion, in diesem Jahr unter dem Motto „Auf dem Weg zum Frieden“.
      Dieses beschreibt in einfacher und einprägsamer Weise, dass der Frieden noch nicht errungen ist, auch die Verteilung und Weitergabe des Lichtes ist nur ein kleiner symbolischer Schritt auf dem Weg dorthin.
      Im Sommer hat sich eine Vorbereitungsgruppe gebildet, die sich aus VertreterInnen der Muslimischen Jugend in Deutschland (MJD), der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG) und des Verbandes Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) zusammensetzt.
      Das nächste Treffen der Gruppe ist am 6.9.17 in der VCP Zentrale in der Hildesheimer Straße 167, Hintereingang.
      Zu den bekannten Aktivitäten wie Andacht, Übergabe an den Oberbürgermeister in der Woche vor Weihnachten, Verteilung am 3. Advent mit der Oldtimer-Straßenbahn der üstra und der Verteilung in den Kirchengemeinden, kommt in diesem Jahr noch ein Workshop „Friedenslicht 3.0“ als Advents-Kaffee-Nachmittag hinzu.
      Friedenslicht 3.0 meint das gemeinsame Nachdenken darüber, was Frieden wirklich meint und welchen Anteil wir daran haben, dass kein Frieden in der Welt und gerade an den Außengrenzen Europas ist.
      Friedenslicht 3.0 findet am 2.12.17 nachmittags statt.
      Kirchengemeinden, die das Licht vom VCP erhalten wollen, können sich schon ab jetzt in der Bezirkszentrale melden.
      Weitere Informationen gibt es ab jetzt regelmäßig über die FB-Seite Friedenslicht Hannover.
      VCPNEWS170904


  • VCP Hannover beteiligt sich an Jugend–IFTAR am 16.6.2017
    Der Stadtjugendring Hannover e.V. lädt in das Zelt hinter dem Haus der Jugend.
    Interreligiöse und interkulturelle Feier des Fastenbrechens
    Weiterer Schritt in der Kooperation mit muslimischen Jugendverbänden.
    Gefördert durch das Programm Nextkultur des Landesjugendringes Niedersachsen

      Am Abend des 16.6.2017 versammeln sich Mitglieder hannoverscher Jugendverbände, Freunde und Förderer zu einer interkulturellen und interreligiösen IFTAR-Feier im Zelt hinter dem Haus der Jugend. Eingeladen zu diesem Fest, mit dem das Fastenbrechen am Ende eines Tages im Ramadan begangen wird, hat der Stadtjugendring Hannover e.V., der dabei durch das interkulturelle Förderprogramm des Landesjugendringes unterstützt wird.
      Im Gegensatz zu anderen Feiern im Ramadan wendet sich diese Feier ausdrücklich an Jugendliche aus der Stadt.
      Der Ring kooperiert dabei mit seinen Mitgliedern nicht nur aus dem evangelischen Bereich und der hannoverschen Ortsgruppe der MJD (muslimische Jugend in Deutschland). Eine Vorbereitungsgruppe aus dem Ring und den Verbänden arbeitet seit einem halben Jahr an der Vorbereitung dieses Vorhabens.
      Der VCP ist auch dabei, weil er mit der AEJ auf Bundesebene, der evangelischen Jugend Hannovers und der MJD in einem bundesweiten Projekt der interkulturellen und interreligiösen Zusammenarbeit verbunden ist. Dieses hat den Namen "junge Muslime als Partner". Mit der MJD hat er schon die Aussendefeier des Friedenslichtes im letzten Jahr organisiert und wird in diesem Jahr einen interkulturelle Juleica–Ausbildung durchführen. Er freut sich auf weitere gemeinsame Aktivitäten.
      Mit der gemeinsamen IFTAR-Feier jetzt im muslimischen Fastenmonat Ramadan soll die Wichtigkeit dieses Ereignisses für das muslimische Glaubensleben betont werden.
      Die Feier wird gegen 20.00 Uhr beginnen und durch eine Begrüßung eingeleitet. Hier sprechen der Bürgermeister Herr Scholz und der Vorsitzende des Stadtjugendringes Hannover und Geschäftsführer des VCP Hannover, Wilfried Duckstein.
      Danach schließt sich ein kultureller Teil mit Präsentationen und Rezitationen an, bevor der Gebetsruf den speziellen religiösen Teil der Feier einleitet.
      Wenn die Sonne untergeht, wird eine Dattel gereicht, danach gibt es einen Schluck Wasser für alle.
      Bei einem IFTAR soll auch Gemeinschaft und der Einsatz für eine solidarische Welt gelebt werden, dies realisiert sich in einem gemeinsamen Mahl, das bis tief in die Nacht reichen kann.
      Das gemeinsame Feiern und Essen unterstreicht den Wunsch und die Sehnsucht nach einer solidarischen Gemeinschaft und Gesellschaft.
      Die Einladung finden Sie HIER.
      VCP NEWS 170616


  • Pfadfinder/innen des VCP verabschieden sich aus der Grundschule Tegelweg // Nachmittagsangebot endet // Sie bleiben im Stadtteil weiter aktiv // Kooperation mit Grundschule erst einmal beendet// Kleines Abschiedsfest am 20.6.2017
      Mit großem Bedauern muss sich der VCP (Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder) Bezirk Hannover e.V. nach langen Jahren einer vielfältigen und guten Kooperation mit seinem Bauwagenprojekt von der Arbeit im Nachmittagsbereich der Grundschule Tegelweg verabschieden.
      Ausgehend von seiner Einrichtung Kinder- und Jugendtreff Kiefernpfad haben die Pfadfinder in den letzten 3 Jahren eine Gruppe von ca. 20 Kindern in einem Bauwagen an fünf Tagen in der Woche auf dem Gelände der Grundschule betreut. Diese Gruppe sollte eine Vorbereitung für den Zeitpunkt sein, an dem die Grundschule zur Ganztagsschule wird.
      Dies ist jetzt der Fall, bedauerlicherweise ist der VCP, der sich auch als Kooperationspartner für den Ganztag beworben hatte, nicht als Partner ausgewählt worden. Dem speziellen Konzept der Pfadfinder, bei dem weitere Bauwagen als Aktions- und Treffpunkte für altersübergreifende Gruppen der Schulkinder zum Einsatz kommen sollten, standen zu viele organisatorische Hemmnisse entgegen.
      Mit großem Bedauern ziehen sich die PfadfinderInnen des VCP jetzt aus diesem Projekt zurück.
      Der VCP bleibt aber im Stadtteil aktiv: Der Kinder- und Jugendtreff Kiefernpfad, fußläufig von der Schule gut erreichbar, macht weiterhin Angebote für Kinder und Jugendliche und organisiert auch einen Mittagstisch und Hausaufgabenbetreuung.
      Gerne bietet er, wie bisher auch, Sozialtrainings für einzelne Gruppen von Schüler/innen in Zusammenarbeit mit der Schulsozialarbeit an.
      Die Einrichtung hat Montag bis Donnerstag von 12.00 bis 17.00 Uhr geöffnet, am Donnerstag besteht ein offener Treff für Jugendliche von 12 bis 16 Jahren, sie sind dort von 17.00 bis 19.00 Uhr eingeladen, ihre Freizeit zu verbringen.
      Zum Abschied von der Grundschule Tegelweg wird es ein kleines Fest geben, zu dem Freund/innen und Unterstützer/innen eingeladen sind. Dieses wird am 20.6.2017 um 14.30 Uhr am Bauwagen des VCP auf dem Außengelände der Schule stattfinden.
      Damit soll eine schöne gemeinsame Phase der Zusammenarbeit einen würdigen Abschluss finden.
      VCPNEWS170606


  • Mitgliederversammlung des VCP Hannover e.V. schließt sich dem Aufruf zur Kundgebung und Demonstration gegen Rechtsextremismus und Rechtspopulismus am 20.5.2017 an.
    Christliche Pfadfinder gegen rechtsextreme Äußerungen
    Populismus widerspricht den bereichernden Erfahrungen der eigenen Vielfältigkeit.
      Die Christlichen Pfadfinder sind von ihrem Programm her dem Frieden, der sozialen Gerechtigkeit und der Bewahrung der Schöpfung verpflichtet. Dies versuchen sie in ihrer Arbeit in allen Alterstufen in altersgemäßer Form umzusetzen.
      Dazu gehört in Vertretung für Kinder und Jugendliche auch die Wahrnehmung eines politischen Mandates gegen Rassismus und jede Form vom Rechtspopulismus und Unterdrückung. Die Pfadfinder nehmen damit Verantwortung für die Zukunft der von ihnen betreuten Kinder und Jugendlichen wahr.
      Deshalb hat sich die Mitgliederversammlung des VCP Hannover e.V. in ihrer Sitzung am 18.5.2017 dem Aufruf für die Kundgebung am Samstag, 20.5.2017, gegen die Auftaktkundgebung der AFD angeschlossen. Der Verband ruft damit seine jungen Erwachsenen und älteren Mitglieder zur Teilnahme auf und ermutigt sie, sich erkennbar an der Kundgebung zu beteiligen. Damit bezieht er deutlich Stellung für Toleranz und Ausgleich.
      Der Bezirk orientiert sich an Verlautbarungen des Bundesverbandes, in denen es heißt:
      „Christliche PfadfinderInnen setzen sich für Frieden ein und lösen Streit ohne Gewalt. Sie nehmen Rücksicht und achten ihre Mitmenschen und tragen zur Freundschaft aller Pfadfinderinnen und Pfadfinder auf der Welt bei. Diese pfadfinderischen Grundsätze lassen sich mit Rechtspopulismus, Radikalismus, Nationalismus, Intoleranz und Diskriminierung nicht vereinbaren.“ (Bundesversammlung 2016)
      Der Bezirk Hannover betreut in Kinder- und Jugendgruppen sowie Einrichtungen mobiler oder stationärer sozialdiakonischer Jugendarbeit Kinder und Jugendliche aus vielen Klulturen und Herkunftsländern. Gerade ist er dabei, ein Projekt aufsuchender Angebote für Kinder mit Fluchterfahrungen aufzubauen. Seine Erfahrungen mit dieser Vielfalt bedeuten einen große Bereicherung, sodass es für ihn selbstverständlich ist, sich dem Bündnis „unser Hannover – bunt und solidarisch“ anzuschließen.
      Nationalsozialistisches Denken entsteht nicht im luftleeren Raum. Es ist das Ergebnis von vielen in der Gesellschaft weit verbreiteten Einstellungen. So haben in den letzten Jahren Rassismus, Antisemitismus und Nationalismus zugenommen. Diese Einstellungen grenzen hier lebende Menschen aus. Sie werden zu Schuldigen für gesellschaftliche Probleme erklärt und bedroht.
      Dieser Bedrohung stellen wir uns entgegen, wir überlassen den öffentlichen Raum nicht den Populisten. Ihrer menschenverachtenden Ideologie setzen wir unsere Werte einer solidarischen, freiheitlichen und demokratischen Gesellschaft entgegen.
      Der VCP ruft aus evangelischer Freiheit alle Menschen guten Willens und insbesondere seine Mitglieder zu einem deutlichen Zeichen auf.
      Die Ankündigung für die Demonstration findet sich HIER.
      VCPNEWS170518


  • „mehr als die italienische Hauptstadt“ ...
      ... lautete der letzte Tipp im Zielquiz für die diesjährige Überraschungsfahrt Ü17 des VCP Hannover. Doch wo sollte es hingehen? Überraschungsfahrten gibt es schon sehr lange im VCP Hannover. Es sind Veranstaltungen, die die Arbeit und den Einsatz von ehrenamtlichen Mitarbeitenden des VCP Hannover honorieren sollten, ein großer Dank und eine kleine Belohnung sozusagen.
      Es geht um eine kleine Belohnung für diejenigen, die sich Woche für Woche für ihre Gruppe, ihren Stamm oder den Verband einsetzen. Dafür wird von einem Vorbereitungsteam ein interessanter Ort ausgesucht und ein anspruchvolles Programm vorbereitet.
      Ca. 4 Monate vorher gibt es eine Ausschreibung, die nichts verrät außer dem Termin, alles andere bleibt offen und soll – im Wortsinne – eine Überraschung sein.
      Dass eine „Ü-Fahrt“ stattfinden soll, war schon bei der Jahresplanung beschlossen worden, sie findet traditionell immer zwischen den Pfingstlagern, also in den ungeraden Jahren, statt. Ca. ½ Jahr vorher findet sich ein Team, das sich dann Gedanken zu einem Ziel und einem Programm macht. Dieses Team entwickelt dann auch die Ausschreibung und die verschiedenen Tipps für das Zielquiz, für das überwältigende Ü-Fahrt-Zielquiz-Überraschungspreise ausgelobt werden.
      In diesem Jahr lauteten die Tipps wie folgt, sie wurden nach und nach veröffentlicht:
    • die 5-fache Verlängerung der hinteren Achse
    • mehr als die italienische Hauptstadt
    • eine deutsche Insel hat das auch
      Der 1. Tipp verwies auf die Richtung, in die es ging , die 5-fache Verlängerung der hinteren „Achse“ des Sternbilds „Großer Wagen“ landet beim Polarstern, also ging es nach Norden.
      Der 2. und 3. Tipp beschrieben den Ort. Die italienische Hauptstadt Rom als Bezugspunkt. Røm mit ø hat einen Damm, der sie mit dem Festland verbindet. Im Unterschied zur deutschen Nachbarinsel ist dies aber ein Straßendamm.
      Zwei Leute aus dem Kreis der Anmeldungen haben tatsächlich richtig getippt, Rømø, die Insel im dänischen Wattenmeer war das Ziel.
      12 Leute waren zusammengekommen und so traf sich die Gruppe am Nachmittag des 28.4. zur gemeinsamen Abfahrt. Allen war das Ziel noch nicht klar, es verdeutlichte sich nach und nach, je weiter die Reise nach Norden ging.
      Wegen des langen Wochenendes war viel Verkehr und so zog sich die Reise etwas und dauerte 6 Stunden bis 23.30 Uhr, für die gleiche Strecke benötigt man sonst 3,5 Stunden.
      Auf Rømø wurde ein nettes, typisch dänisches Ferienhaus bezogen; es hatte 5 Schlafzimmer, ein gemütliches Wohn- und Esszimmer und eine vollständig eingerichtete Küche. Es folgte die Verteilung der Zimmer und eine kurze Absprache, wie es am Samstag weitergehen sollte.
      Es begann mit einem gemeinsam angerichteten Frühstück mit den wunderbaren dänischen Blätterteigbrötchen. Danach erkundete die Gruppe die nähere Umgebung und konnte sich mit der Tatsache vertraut machen, dass Salzwasserpriele sich durchaus auch auf das Land hin verbreitern und vertiefen können.
      Danach erreichte die Gruppe halbwegs geplant „Rømø - cykler“, den örtlichen Fahrradverleih in Havneby.
      Zurück im Haus gab es einen Imbiss mit Sandwich-Maschinen, sehr lecker und vielseitig. Soweit gestärkt, wurde die Erkundung der Insel mit Rädern fortgesetzt. Die Radtour über 30 km aus dem Stand führte an den sehr bekannten und sehr breiten Weststrand der Insel bei Lakolk, der u.a. auch für Kraftfahrzeuge frei gegeben ist. Dies ist ökologisch fast nicht zu vertreten – ist doch sehr spannend und attraktiv, zumal der Strand ca. 2 km breit ist. Auch am Strand waren die Gitarren und die Liederbücher dabei.
      Nach einer ziemlich heftigen Rückfahrt gab es einen Grillabend, der für die Zufriedenheit aller sorgte, alle Ernährungsvarianten wurden berücksichtigt.
      Die Nächte waren relativ lang und wurden bei Spiel, Gesang und Gespräch verbracht.
      Sonntagmorgen gab es ein ausführliches englisch/amerikanisches Frühstück, danach ging es mit verschiedenen Stopps an Kirchen und am „Mandø Ebbevej“ (was ist denn das?) in die alte Handelsstadt Ribe mit dem Dom als ehemaligen Bischofssitz (Ansgar hieß der). Eine gemütliche kleine Stadt mit einem sehr malerischen Stadtbild, in Dänemark heißt das „hyggelig“.
      Am Abend wurde gemeinsam gekocht, es gab Nudelauflauf á la Berenbostel.
      Die nächste Nacht wurde wieder recht lang, nach dem Frühstück wurde „klar Schiff“ (geht das im Ferienhaus?) gemacht und gepackt.
      Bei herrlichem Wetter ging die Fahrt durch das südliche Dänemark. In Flensburg gab es noch einen Shopping-Stopp, die erwarteten Staus in Deutschland blieben aus und so war die Gruppe am Montag, 1.5., um 17.30 Uhr wieder an der VCP-Zentrale Hildesheimer Straße.
      Die Stimmung war gut und alle kehrten reich an Erfahrung zurück.
      Bilder gibt es wie immer HIER.
      Die Überraschungsfahrt-Zielquiz-Preise gibt es auf dem nächsten BR am 13.6. in Selo.
      VCPNEWS170502


  • Das Hoffnungszeichen Friedenslicht erlischt mit dem Ende der Weihnachtszeit
    Zyklische Bedeutung - Wiederkehr wiederholt sich symbolisch zum Jahresende
      Mit dem Ende der Weihnachtszeit am 6. Januar, dem „Drei-Königs-Fest“, wird auch das Friedenslicht nach und nach in der Stadt verlöschen.
      Nachdem es am 3. Advent von den Christlichen PfadfinderInnen und der muslimischen Jugend Deutschland in Empfang genommen worden war, wurde es an über 30 Kirchengemeinden, verschiedene Alteneinrichtungen und Krankenhäuser verteilt. Im Jahr 2016 ging das Licht auch als interreligiöses Friedenszeichen an muslimische Jugendgruppen aus Hannover und Umgebung.
      Auch im Rathaus der Landeshauptstadt wurde es entzündet, um den über 550.000 Mitbürgern der Stadt ein Zeichen des Friedens und eine allgegenwärtige Mahnung zu sein.
      Evangelische und katholische Gemeinden haben das Licht in den Weihnachtsgottesdiensten an ihre Gemeindemitglieder weitergegeben.
      „Wir können also davon ausgehen, dass das Licht über die Weihnachtstage in mehreren tausend hannoverschen Haushalten geleuchtet hat“, sagt der Geschäftsführer des VCP Hannover, Wilfried Duckstein.
      Sehr viele Menschen und sehr viele Institutionen haben einen großen Aufwand betrieben und sich Mühe gegeben, damit das Licht nicht erlischt. Pfadfinderinnen und Pfadfinder glauben, dass diese Mühe bei der Weitergabe des Lichtes genau das symbolisiert, was Frieden bedeutet: Vorsichtig und aufrichtig miteinander umzugehen und dies als große solidarische Gemeinschaft zu tun.
      Es ist aber auch deutlich, dass dieses Licht selbst nicht der Frieden ist und die Welt davon noch sehr weit entfernt ist. Die aktuellen Entwicklungen zeigen es nachdrücklich.
      Das Licht wird auch an PolitikerInnen in Berlin überreicht und ist hier eine sehr deutliche Mahnung, die eigenen Handlungen national und international immer wieder zu überprüfen. PfadfinderInnen können das Licht nur im Zusammenhang mit dem Einsatz für Frieden, soziale Gerechtigkeit und Erhaltung der natürlichen Umgebung verstehen.
      Das ist alles noch nicht erreicht und vielleicht ist es deshalb folgerichtig, dass das Licht nicht als liebgewordenes Symbol immer weiter erhalten wird, sondern, wenn es seine Zeit in den europäischen Metropolen gehabt hat, verlischt. „Es immer weiter zu erhalten, wäre das falsche Zeichen“, sagt Wilfried Duckstein weiter.
      Die Hoffnung richtet sich auf den Dezember 2017, am 3. Advent wird das Licht wiederkommen, auch in unsere Stadt.
      VCPNEWS170109


  • Waldweihnacht auf PfadfinderInnengelände bei Dedensen schließt VCP–Jahr ab
      Auf Einladung des VCP-Stammes Seelze–Lohnde (Mechtild von Lona) feierten am Abend des 16.12.2016 über 60 Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus dem Bezirk eine stimmungsvolle Waldweihnacht am Kanal in Dedensen. Die Gruppen aus Badenstedt, Davenstedt, Limmer, Ahlem, Bemerode, Bothfeld, Laatzen, Garbsen, und Berenbostel hatten sich zu dieser Waldweihnacht aufgemacht.
      Die Kinder und Jugendlichen, die zum Teil über recht weite Strecken aus dem gesamten Bezirk angereist waren, feierten zusammen eine kurze Andacht und konnten dann den Kinderpunsch, Kekse und adventliche Lieder genießen. Gerahmt wurde die ganze Veranstaltung von der idyllisch gelegenen Anlage der Pfadfinder am Kanal bei Gümmer, die durch Fackeln und Kerzen in ein malerisches Licht getaucht war. Die PfadinderInnen aus dem gastgebenden Stamm hatten auch noch eine Jurte aufgbaut.
      In dieser lud Lothar Wolff, Leiter des PfadfinderInnenstammes, zu einer Andacht. Er erzählte den Kindern die Geschichte von dem geliehenen Weihnachtsbaum. Diese spielt in der Zeit direkt nach dem zweiten Weltkrieg. Die Armut ist so groß, dass sich ein Großvater und sein Enkel zu Weihnachten keinen Baum leisten können. Der Großvater überrascht seinen Enkel mit einer geliehenen Tanne, die er im Wald ausgegraben hat. Nach Weihnachten graben beide sie wieder ein und verfolgen über viele Jahre das Wachsen und Gedeihen des Baumes.
      Nur ein Wachsfleck oben im Baum erinnert die Eingeweihten an die Episode aus der direkten Nachkriegszeit.
      Lothar hielt noch einen kurzen Rückblick auf das vergangene Jahr, das für die Pfadfinderinnen und Pfadfinder sehr ereignisreich war.
      In ihren Gebeten und Fürbitten erinnerten die Teilnehmenden daran, dass es den meisten Menschen im Moment besser geht, aber nicht allen. Die Gedanken gingen in die Kriegsgebiete der Welt und zu den Menschen, die bei uns Zuflucht suchen.
      Von denen hatten die PfadfinderInnen auch im Friedenslicht–Gottesdienst am 3.Advent viel gehört. Damit dachten die Kinder in der Waldweihnacht auch an das Friedenslicht aus Bethlehem.
      Die Leute vom Stamm in Seelze-Lohnde hatten sich viel Mühe gegeben und alle fuhren dankbar nach Hause in ihre Einrichtungen und Kirchengemeinden.
      Fotos von der Waldweihnacht gibt es HIER.
      Vielen Dank im Namen des ganzen Bezirkes an den VCP Seelze–Lohnde und sein Team!
      Das war die letzte Veranstaltung des Bezirkes in diesem Jahr, das Friedenslicht brennt in mindestens einem Drittel der hannoverschen Kirchengemeinden, seit Montag ist es in verschiedenen Altenheimen, in den nächsten Tagen wird es noch an die Partnerschulen des VCP (Grundschule Ahlem, Grundschule Tegelweg, Grundschule Gebrüder Körting, Grundschule Kastanienhof Hannover Limmer) verteilt.
      In den Gottesdiensten zu Weihnachten wird das Licht zum Abschluss noch an viele Menschen in Stadt und Region weitergegeben werden.
      Der VCP Bezirk Hannover dankt allen Gruppenleiterinnen und Gruppenleitern, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Freundinnen und Freunden für die Unterstützung und den Einsatz im letzten Jahr und wünscht gesegnete Weihnachten und einen guten Übergang in das nächste Jahr!
      VCPNews161216


  • Friedenslicht aus Bethlehem ist in der Stadt und verbreitet sich weiter
    Schon in vielen Kirchengemeinden angekommen
    Oberbürgermeister Schostok hat es für die Landeshauptstadt entgegengenommen

      Nachdem das Friedenslicht aus Bethlehem am Sonntag, 3. Advent, die Stadt erreicht hat und in einer Sternfahrt mehrerer Oldtimer–Straßenbahnen an Kirchengemeinden und die Bevölkerung verteilt worden ist, erreichte es am Abend des 12.12. das Rathaus. Oberbürgermeister Schostok hat es für die Stadt und ihre Bürger entgegengenommen. Er bekam es von einer Delegation von Kindern und Jugendlichen des Verbandes Christlicher Pfadfinderinnen (VCP), Bezirk Hannover und der DPSG, Hannoverbezirk, im Empfangssaal des Neuen Rathauses überreicht.
      Wilfried Duckstein bezog sich in einer kurzen Ansprache darauf, dass dieses Licht einen langen Weg zurückgelegt hat und von Hand zu Hand weitergereicht wurde. Er dankte Herrn Schostok für seine Bereitschaft, den Gedanken des Friedenslichtes in der Stadt zu verbreiten.
      Der Oberbürgermeister sagte den Pfadfinderinnen und Pfadfindern, er fände, dass das Licht im Rathaus genau an der richtigen Stelle sei. Er bezog sich auf das diesjährige Motto: "Frieden – Gefällt mir … ein Netz verbindet alle Menschen guten Willens", da es zu den Bemühungen um eine offene und gastfreundliche Stadt passe.
      Er rief den Kindern zu: "Schön, dass ihr euch dafür einsetzt und schön, dass ihr da seid!"
      In diesem Jahr waren über 35 Kinder und Jugendlichen aus verschiedenen Stadtteilen Hannovers gekommen, sie gehörten zu den Stämmen der Christlichen PfadfinderInnen oder zu den Einrichtungen des VCP in sozialen Brennpunkten.
      Die Pfadfinder sehen sich als weltgrößte Jugendorganisation in einer besonderen Verantwortung, die Welt zum Besseren zu verändern. Das Licht ist dafür ein Symbol, wenn es Jahr für Jahr unter großen Bemühungen verteilt wird und für den Frieden wirbt.
      "Das Friedenslicht steht für die Botschaft des Weihnachtsevangeliums und gemahnt uns zum Einsatz für den Frieden in einer unfriedlichen Welt", äußerte einer der vertretenen Pfadfinder.
      Herr Schostok machte der Delegation noch eine besondere Freude, als er sie in den Ratssaal einlud und sie sich dort auf die Sitze der gewählten Volksvertreter setzen konnten.
      Dann stellte er das Licht in das Fenster seines Amtszimmers, sodass es mit seiner Botschaft in die Stadt hinaus leuchten konnte. Die Pfadfinderinnen und Pfadfinder sangen dem Oberbürgermeister von der Straße aus noch einen Friedensgruß.
      Fotos von dem Besuch bei Oberbürgermeister Schostok gibt es HIER.
      Kinder und Jugendliche werden das Licht noch in der ganzen Stadt verteilen (Kirchengemeinden, Schulen, Krankenhäuser, Familienzentren, Wohnungen). Am Montag haben es schon die Kirchengemeinde und das Familienzentrum in Limmer bekommen, dort haben es Kinder verteilt, die am Ganztagsbereich der Grundschule Kastnienhof teilnehmen, dort ist der VCP der Kooperationspartner. Am nächsten Mittwoch bekommen es zum Beispiel die BewohnerInnen der Seniorenwohnanlage Karl–Flor in Wettbergen im Rahmen des täglichen Adventssingens.
      Zu den Gottesdiensten am heiligen Abend wird es in vielen Kirchen leuchten und kann als Zeichen der Friedenssehnsucht auch mit nach Hause genommen werden.
      In den Tagen bis Weihnachten bzw. bis zum 6. Januar kann das Licht von der hannoverschen Bevölkerung an den Bewahrorten (Stadtkirchenkanzlei, Hildesheimer Str. 165; Haus kirchlicher Dienste, Archivstraße 3; Wiedereintrittsstelle, Hanns Lilje Platz 5) abgeholt werden.
      VCPNEWS161213


  • Friedenslicht aus Bethlehem ist in der Stadt und von über 350 PfadfinderInnen begrüßt worden
    Feier in Auferstehungsgemeinde in Hannover-Döhren
    Muslimischer Jugendverband MJD beteiligt
    Verteilung in der Stadt über Sternfahrt von drei Üstra–Oldtimern
    Oberbürgermeister Schostok nächster Empfänger

      Das Friedenslicht aus Bethlehem ist in Hannover eingetroffen. PfadfinderInnen und andere Gruppen feierten dies am Nachmittag des dritten Adventes in der Auferstehungsgemeinde in Hannover Döhren in einem Aussendegottesdienst. Dort wurde das Licht an über 350 Pfadfinderinnen und Pfadfinder, Mitglieder der muslimischen Jugend Deutschland und andere Gruppen aus der gesamten Region Zentrales Niedersachsen weiter gegeben. Es war am Morgen des dritten Advents auf dem Hauptbahnhof Hannover eingetroffen.
      Auch dort hatten es schon 30 VertreterInnen von Kirchengemeinden und Jugendverbänden entgegen genommen und in einer kleinen Feier begrüßt.
      Wilfried Duckstein konnte zu Beginn des Gottesdienstes von Landesbischof Meister grüßen, der in diesem Jahr leider verhindert war, der Feier aber einen gesegneten Verlauf wünschte.
      Veranstalter waren der VCP Bezirk Hannover, die DPSG (Deutsche Pfadfinderschaft St.Georg) und – dies erstmals in diesem Jahr – die Muslimische Jugend Deutschland.
      Damit erreichte die Kooperation zwischen dem VCP und muslimischen Jugendverbänden, die bisher aus vielfältigen Projekten rund um den Jugendtreff Kiefernpfad bestand, einen neuen Höhepunkt. Nicht zufällig dokumentiert hier die Aktion Friedenslicht, wie sich die Verbände interkulturelle und interreligiöse Zusammenarbeit vorstellen. "Wir sind stolz auf diesen Schritt", so der Geschäftsführer des VCP Hannover, Wilfried Duckstein.
      Die Feier stand wie die ganze Friedenslicht–Aktion in diesem Jahr unter dem Motto "Frieden … gefällt mir. Ein Netz verbindet alle Menschen guten Willens …" Damit wurde die weltweite Friedensbewegung, die es in diesen Tagen nicht leicht hat, zum Thema sowie die Verflechtung über soziale Netzwerke. Die Veranstalter waren sich durchaus uneinig, ob und wie die sozialen Netzwerke einen Beitrag zum Frieden leisten können und müssen.
      Pfadfinderinnen und Pfadfinder sind immer auf der Suche nach einer besseren Welt und tragen dafür auch eine Verantwortung. Dem schloss sich auch Tasnim El Naggar von der MJD (Muslimische Jugend Deutschland) an, die in ihrem Beitrag im Gottesdienst auf die Situation in Palästina und im Nahen Osten verwies und dazu nachdrücklich dazu aufrief, „die vielen Menschen, die hier Zuflucht suchten, mit Friedenswünschen zu empfangen“. Für die Teilnehmenden bedeutete das, die Geflüchteten ebenso freundlich zu empfangen wie das Licht aus Bethlehem. Die Reaktionen in der Kirche zeigten breite Zustimmung.
      Stadtjugendpastor Torsten Pappert und der Kurat der DPSG Pfarrer Christoph Lindner nahmen das Thema ebenfalls in ihrer Dialogpredigt auf und schlugen einen Bogen zu der Einladung, die uns mit der Weihnachtsgeschichte gemacht wird.
      „Gott stellt uns eine Aufgabe. Mit jeder und jedem, die auf der Flucht zu uns kommen. Und er will uns das Staunen und das Entdecken der Liebe lehren“, sagten die beiden in ihrem Dialoi.
      Das Licht selbst ist noch nicht der Frieden, das Symbol, wird mit sehr großen Mühen und Anstrengungen von vielen jungen und alten Menschen durch die Welt getragen. In ganz Deutschland haben gestern über 300 Aussendefeiern mit mehreren Zehntausend Teilnehmenden stattgefunden. "Überall dort mahnt das Licht auch zu realem Friedenshandeln, das über Symbole weit hinaus gehen muss", sagt Wilfried Duckstein, einer der Initiatoren.
      Das Friedenslicht wird in den nächsten Tagen von den Jugendlichen an Kirchengemeinden und öffentliche Einrichtungen verteilt werden.
      Einen weiteren Höhepunkt bildete am Sonntag Abend die Sternfahrt von drei Üstra–Oldtimern, die das Licht in der Stadt an Kirchengemeinden und die Bevölkerung verteilten. Auch in diesem Jahr wurde die lange Strecke über Land gefahren, weil die Gemeinden in Garbsen um das Licht gebeten hatten.
      Mehrere hundert Bürger und Bürgerinnen in verschiedenen Teilen der Stadt bekamen so noch das Licht. Des Öfteren hörte man auf den Bahnsteigen die Worte, dass es jetzt auch an Nachbarn weitergegeben werden würde.
      Das Licht ist jetzt auf seinem Weg durch die Stadt, PfadfinderInnen werden es in der Zeit bis zum Heiligen Abend an Gemeinden, Senioreneinrichtungen, Schulen und öffentliche Stellen verteilen. Am Montag, den 12.12. um 18.00 Uhr bekommt es der Oberbürgermeister stellvertretend für die ganze Stadt überreicht.
      Das Friedenslicht aus Bethlehem symbolisiert die Weihnachtsbotschaft und damit die Hoffnung, dass immer mehr Menschen für den Frieden aktiv werden. Es war vor zwei Wochen in Bethlehem entzündet worden und hat Mitteleuropa in einer Schneeball-Stafette erreicht.
      In den Tagen bis Weihnachten bzw. bis zum 6. Januar kann das Licht von der Hannoverschen Bevölkerung an den Bewahrorten (Stadtkirchenkanzlei des Stadtkirchenverbandes, Hildesheimer Str. 165, 30173 Hannover; Wiedereintrittsstelle an der Marktkirche, Hanns Lilje Platz; Haus kirchlicher Dienste, Archivstr. 3; Jugendkirche Tabor) abgeholt werden.
      Fotos gibt es HIER.
      VCPNEWS161211


  • Friedenslicht 2016:
    Aussendefeier am 3.Advent in der Auferstehungsgemeinde in Hannover–Döhren
    Verteilung an Kirchengemeinden und Bevölkerung mit historischen Straßenbahnen
    Oberbürgermeister Schostok erhält das Licht von den Christlichen PfadfinderInnen
    Muslimische Jugend Deutschlands (MJD) an der Vorbereitung beteiligt

      Die Planungen für die diesjährigen Aktion Friedenslicht aus Bethlehem werden immer konkreter:
      Am 11.12.2016 (3. Advent) wird in der Auferstehungsgemeinde Hannover–Döhren (Helmstedter Str. 59, 30519 Hannover) die diesjährige Aussendefeier stattfinden. Sie beginnt um 16.00 Uhr. Gastgeber sind der VCP Bezirk Hannover (Verband Christlicher PfadfinderInnen), der Hannoverbezirk der DPSG (Deutsche Pfadfinderschaft St.Georg) und die Muslimische Jugend Deutschland (MJD). Zu dem feierlichen Gottesdienst werden mehrere Hundert Pfadfinderinnen und Pfadfinder sowie muslimische Jugendliche aus der Region „Hannover und zentrales Niedersachsen“ erwartet.
      Die Mitarbeit der MJD ist in diesem Jahr eine Premiere und macht sehr deutlich, wie sich die Jugendverbände Frieden und Verständigung vorstellen. Die Feier soll auch die Kontakte aufnehmen, die Pfadfinderinenn und Pfadfinder zu muslimischen Jugendorganisationen aufgebaut haben.
      Der Gottesdienst wurde von einer Gruppe von Ehrenamtlichen aus VCP, DPSG und MJD vorbereitet, den liturgischen Teil gestalten Stadtjugendpastor Torsten Pappert und, als Kurat der DPSG, Pfarrer Christoph Lindner.
      Die Veranstaltung wird in diesem Jahr unter dem Motto "Frieden – Gefällt mir, ein Netz verbindet alle Menschen guten Willens …" stehen und damit an aktuelle Fragen der Jugendkultur anknüpfen. Können auch die sozialen Netzwerke Frieden bringen oder sind hier Prozesse von Hass und Ausgrenzung zu beobachten? „Die Vorbereitungsgruppe ist da geteilter Meinung“, wie Christian Brems, Mitarbeiter des VCP Land Niedersachsen, berichtet.
      „Wir glauben, dass 'Frieden und interkulturelle Verständigung als Thema' genau den Nerv der Zeit trifft, wo auch in Hannover über Menschenrechte und Würde von allen Menschen gesprochen wird.“, sagt der Geschäftsführer des VCP Hannover, Wilfried Duckstein.

      Die Wirkung des Lichtes verbreitet sich ständig.

      Danach wird das Licht von historischen Straßenbahnen in der ganzen Stadt verteilt. Die Üstra und die „IG historische Straßenbahnen“ hat den Pfadfinderinnen und Pfadfindern eine großartige Unterstützung angeboten. Sie lädt die Pfadfinderinnen und Pfadfinder ein, das Licht aus den Oldtimern heraus an Kiirchengemeindenn und die Bevölkerung weiter zu geben. Der genaue Fahrplan für den Abend wird in diesen Tagen von der Üstra erarbeitet und veröffentlicht.
      Nach der Verteilung innerhalb des Gottesdienstes an Pfadfinderinnen und Pfadfinder wird das Licht dann in den Tagen danach an hannoversche Kirchengemeinden, Moscheen, öffentliche Einrichtungen und Schulen in unserer Stadt verteilt.
      So werden zum Beispiel Gruppen aus dem Ganztagsschulprojekt des VCP in der Grundschule Kastanienhof in der Woche nach dem dritten Advent das Licht zu Kirchengemeinden, Kindertagesstätten, Sernioreneinrichtungen und Familienzentren in Limmer bringen. Auch die Grundschulen Tegelweg, Gebrüder–Körting und Ahlem werden es auf diesem Weg bekommen.
      Das Licht wird einen weiten Weg zurückgelegt haben, ehe es zu uns kommt.
      Das Licht wird in diesen Tagen in der Geburtsgrotte Jesu zu Bethlehem entzündet und von einem österreichischen Kind abgeholt. Mit dem Flugzeug kommt es nach Wien, wo es am Abend vor dem dritten Advent von PfadfinderInnen aus ganz Europa übernommen wird. In einer Schneeballstafette wird es in Fernzügen nach Deutschland gebracht und erreicht am Morgen des dritten Advents die meisten Großstädte in Deutschland, so auch Hannover.
      In Hannover wird es aus dem ICE heraus in Empfang genommen und dann zur Auferstehungs–Gemeinde gebracht. In der folgenden Woche werden die Pfadfinderinnen und Pfadfinder es in ihren Orten und Gemeinden weiter verteilen, auch OB Schostok hat darum gebeten, das Licht zu erhalten (12.12., 18.00 Uhr).
      In den Tagen bis Weihnachten bzw. bis zum 6. Januar kann das Licht von der hannoverschen Bevölkerung an den Bewahrorten (ev. Luth. Stadtkirchenkanzlei, Hildesheimer Str. 167; Wiedereintrittstelle in der Buchhandlung an der Marktkirche; Tabor – katholische Jugendkirche, Hildesheimer Straße; Haus kirchlicher Dienste, Archivstraße 3) abgeholt werden. Neu hinzugekommen ist die Kanzlei des ev. luth. Stadtkirchenverbandes, worüber sich die Organisatoren besonders freuen. Dort ist die neue Zentrale des VCP Hannover, der im Sommer dorthin umziehen musste.
      VCPNEWS161208


  • Zentrale des VCP Hannover arbeitet in neuen Räumen - Die ersten 5 Monate sind rum
      Aus „Am Steinbruch 12“ wurde „Hildesheimer Straße 167“, aus dem gemeinsamen „Haus der evangelischen Jugend“ am Lindener Berg wurden 4 Orte, an denen in Hannover zentrale evangelische Jugendarbeit verantwortet wird.
      Der VCP Hannover musste seine Zentrale in die ehemalige Hausmeisterwohnung in der Stadtkirchenkanzlei verlegen, die Adresse ist Hildesheimer Straße 167, etwa auf Höhe des Döhrener Turms.
      Dort stehen dem VCP für die Geschäftsführung und die Einrichtungen MAJA, Jukimob und Kinder- und Jugendtreff , die Schulprojekte sowie die Finanzverwaltung, 4 Büros für 10 Mitarbeiter*Innen zur Verfügung (allerdings zum Teil Teilzeit).
      Alle Mitarbeitenden haben einen kleinen eigenen Arbeitsplatz, die Finanzleute müssen sich die Plätze teilen; insgesamt ist es enger geworden. Dazu kommt ein Besprechungsraum mit Küchenzeile, Bibliothek, Arbeitsmaterialien und Fächersystem für die Kommunikation der Mitarbeiter*Innen und ein kleiner Materialkeller, der zu den Dienstzeiten des Stadtkirchenverbandes zugänglich ist.
      Die zentralen Materialien des VCP und der Transportanhänger des VCP sind an eine Stelle im Westen der Stadt ausgelagert worden, was Konsequenzen für die Ausleihe von Zelten, Lagermaterial, Küchenmaterial etc. hat. Hier ist der Kontakt weiterhin Materialverleih@vcphannover.de.
      Bullis werden weiterhin über die Zentrale verliehen.
      Die Kolleg*Innen aus den benachbarten Abteilungen der Kanzlei haben den VCP als neuen Nachbarn ausgesprochen freundlich aufgenommen, alle technischen Fragen konnten schnell geklärt werden (Schilder, Post, Parkplätze).
      Vor uns liegen noch die Klärung der Fragen, wie evangelische Jugendarbeit in Hannover finanziert wird, dazu gehört auch die VCP–Zentrale.
      In den nächsten Monaten wird es jetzt darum gehen müssen, den Zusammenhang zwischen den verschiedenen Bereichen evangelischer Jugendarbeit in Hannover wiederherzustellen.
      Dazu wünschen sich die Mitarbeitenden des VCP regelmäßige Treffen mit den Kolleg*Innen des ev. Stadtjugenddienstes und der Jugendkirche.
      VCPNEWS161108


  • Friedenslicht aus Bethlehem kommt auch im Jahre 2016 nach Hannover, Ort für die Aussendefeier steht jetzt fest
      Weil wir in diesem Jahr eine recht lange Adventszeit haben, liegt der Termin für die Ankunft des Friedenslichtes relativ früh. Der 3. Advent, traditionell der Termin für die Aussendefeier, ist in diesem Jahr schon am 11.12.. An diesem Tag erwarten wir das Licht in unserer Stadt.
      Das ist nicht mehr lange hin und deshalb haben jetzt die Vorbereitungen begonnen. Eine Gruppe hat sich zusammen gefunden und eine Liste von Gemeinden aufgestellt, in der die Feier stattfinden könnte. Daran waren etliche Gemeinden aus der Stadt interessiert. Der Vorstand des VCP hat sich dann für die Auferstehungsgemeinde in Döhren in der Helmstedter Straße ausgesprochen.
      Die Feier wird ca. um 16.00 Uhr beginnen und dann 40 Minuten dauern.
      Dazu sind alle Pfadfnder*Innengruppen aus Hannover und Umgebung eingeladen. Diese werden das Licht dann in den Tagen bis Weihnachten in ihren Orten und Gemeinden weiter verteilen.
      In diesem Jahr besteht die Vorbereitungsgruppe aus 3 Organisationen:
      der DPSG (Hannoverbezirk), dem VCP (Bezirk Hannover) und der MJD (muslimischer Jugend Deutschland), mit der der VCP Hannover an verschiedenen Stellen und in verschiedenen Projekten zusammenarbeitet.
      Dies wird auch Einfluss auf die inhaltliche Gestaltung der Feier haben, viele Mitglieder der MJD kommen von ihren Wurzeln her aus Nordafrika, dem Nahen oder Mittleren Osten, aus Syrien oder aus dem Libanon. Dort herrscht im Moment überhaupt kein Friede und auch genau dort nicht, wo wir uns die Geburtsstätte Jesu vorstellen und wo das Friedenslicht in jedem Jahr herkommt.
      Dies mahnt uns in besonderer Weise bei der Durchführung der diesjährigen Friedenslicht-Aktion. Deren Motto ist: Frieden: Gefällt mir - Ein Netz verbindet alle Menschen guten Willens".
      Gegen den Nicht-Frieden wird hier die Hoffnung der vielen in diesem Wunsch Zusammengeschlossenen gestellt. Die Hoffnung auf Frieden trägt viele Menschen in der ganzen Welt.
      Hierzu kommt der Bezug auf die sozialen Netzwerke, wobei die Autoren des Mottos offen lassen, ob ein soziales Netzwerk ein Friedensinstrument ist oder nicht.
      Kirchengemeinden aus Hannover und Umgebung können das Licht gerne am Abend des 3. Advents oder in den Tagen bis Weihnachten von den Pfadfinderinnen und Pfadfindern bekommen.
      Am Abend des dritten Advents wird das Licht, so hoffen wir und entsprechend haben wir die Üstra und den Verein historische Straßenbahnen gefragt, das Licht von einer Oldtimer-Straßenbahn in Hannover verteilt.
      Zur Vereinbarung von Terminen werden sie in diesen Tagen angeschrieben.
      VCPNEWS161107


  • Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit in Gefahr - VCP mahnt mit Postkartenaktion.
    Beihilfen müssen angepasst werden.
      Politikerinnen und Politiker der hannoverschen Ratsparteien wunderten sich in den letzten Wochen nicht schlecht, als sie Woche für Woche einen Satz Postkarten erhielten, die auf der Vorderseite Bilder von Jugendeinrichtungen des VCP zeigten. Auf der Rückseite wurde gemahnt, die Beihilfen, die seit 7 Jahren unverändert sind, anzupassen und zwar bei allen Trägern, darunter auch Jugendverbänden.
      Auf den ersten Blick sahen die Karten, die 6 Mal von Woche zu Woche kamen, gleich aus, dieser Eindruck trügte aber - die Karten zeigten auf, was passiert, wenn sich Jahr für Jahr weiterhin nichts an den Beihilfen verändert: Die abgebildeten Einrichtungen werden auf den Karten immer weniger, das Jukimob verlor Rad für Rad und dann Laderaum, MAJA, das Treckermobil, seinen Motor, der Kinder- und Jugendtreff Kiefernpfad Fenster und Türen. Immer nur kleine Teile und immer ein bisschen mehr, bis am Ende die ganze Einrichtung in ihrer Existenz bedroht war.
      Diese Bilderreihen bildeten das befürchtete Schicksal der Einrichtungen für Kinder- und Jugendarbeit ab.
      Am Ende bekamen die PolitikerInnen noch ein Poster, das alle Karten zusammenfasste.
      Wenn sich die Beihilfen nicht erhöhen, müssen Mitarbeitende (teil)gekündigt werden, das führt zu einer Reduzierung der Öffnungszeiten, zu Teil- oder kompletten Schließungen von für den sozialen Frieden und die soziale Integration so wichtigen Einrichtungen.
      Die MitarbeiterInnen des VCP arbeiten jetzt schon reduziert und können weitere Einschränkungen nicht verkraften, der VCP als Arbeitgeber legt Wert darauf, dass er genau wie die Stadt Hannover nach Tarif bezahlt. Dies ist bedauerlicherweise innerhalb der freien Träger notgedrungen nicht mehr die Regel.
      Damit bedeutet jede Tariferhöhung bei gleichbleibender Beihilfe eine Einschränkung der Qualität des Angebotes.
      Andere freie Träger konnten dem Druck nicht mehr standhalten und sind aus dem Tarifvertrag ausgestiegen. Deren Mitarbeitende werden jetzt außerhalb des Tarifes bezahlt, damit begründet sich eine Zweiklassengesellschaft der Mitarbeitenden in Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit in der Landeshauptstadt Hannover.
      Der VCP sieht darin eine dramatische Entwicklung für die Kinder- und Jugendarbeit aller Träger und hofft nun, dass die Politiker diese Dramatik in den jetzt folgenden Haushaltsplanberatungen berücksichtigen und korrigieren.
      Das Poster ist HIER zu sehen.
      VCPNEWS160824


  • 160 Pfadfinderinnen und Pfadfinder waren "Auf großer Fahrt"
    VCP Hannover beging sein diesjähriges Pfingstlager auf dem Platz am Heideheim in Bissendorf-Wietze
    Kinder und Jugendliche gingen in der Spielidee „Piraten“ auf

      Über 160 Kinder und Jugendliche aus dem Bezirk Hannover des VCP (Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder) haben über Pfingsten erlebnsireiche Stunden auf dem Gelände des Heideheims Bissendorf-Wietze verbracht. Ihr Bezirkspfingstlager stand unter dem Motto „Auf großer Fahrt“, dies bedeutet für die kleinen und jüngeren TeilnehmerInnen Zusammensein unter der Spielidee Piraten, für die älteren Teilnehmenden die Neugier auf und die Erforschung anderer Kulturen.
      Für Beides bot der malerisch an der Wietze gelegene Platz des Heideheims einen wunderbar passenden Rahmen.
      Seit Februar hatte ein Vorbereitungskreis, der sich aus ehren- und hauptamtlichen Mitarbeitenden des VCP zusammensetzte, getagt, um alle organisatorischen und inhaltlichen Fragen zu klären.
      Die Kinder und Jugendlichen kamen aus den Stämmen und Gruppierungen des VCP Hannover in Berenbostel, Lohnde, Altwarmbüchen, Laatzen, Bothfeld, Kleefeld, Buchholz, Ahlem, Limmer, Sahlkamp, Badenstadt, Körtingsdorf, Bemerode sowie zum Teil aus den Einrichtungen des VCP.
      In den Vorbereitungen wurden für das Lager eine Struktur und ein Programmablauf entwickelt. Die Kinder, die mit ihren Gruppen nach Bissendorf gekommen waren, fanden sich zu sogenannten Schiffsbesatzungen zusammen. Diese gaben den von ihnen bewohnten Schiffen Namen, die zum Teil der Literatur entnommen oder aber auch phantasievoll entwickelt worden waren.
      So fanden sich auf dem Zeltlager sowohl die Jambalaya als auch die Old Sailor sowie die ganze Flottille aus dem Lied von Frederik Vahle “Higgelty, Piggelty, Pu und Pop“. Insgesamt 10 Schiffsbesatzung standen in den vier Tegn in einem friedlichen Wettstreit, den Piratenschatz, der in unbekanntem Land versteckt war, zu finden.
      Dabei halfen verschiedene Programmpunkte, die mit der Eröffnung am Samstagmorgen begannen. Dazu trafen sich die Schiffsbesatzungen an den wilden Gestaden der Wietze und suchten ihre Schiffe, die hatten sie nämlich aus den Augen verloren, als sie übereilt auf der Suche nach fetter Beute an Land gegangen waren.
      Währenddessen hatten sich die Schiffe losgerissen und schwammen auf dem reißenden Strom "Wietze". Sie mussten eingefangen werden, dabei gab es etliche Verwechslungen, keine der Besatzungen fand zunächst das richtige Schiff. Die Zeit, sich zu sortieren, wurde dazu genutzt, mit den anderen Besatzungen in das Gespräch zu kommen und die eigenen Erkennungszeichen und Schlachtrufe vorzustellen (Higgelty, Pu, Pop und Piggelty zum Beispiel hatten einen Wechselgesang: "Aloha He" – "Ole ole ole"). Donnernd und voller Kraft wurden dann auch gemeinsame Lieder gesungen, sowohl die alten Gassenhauer „Wir lieben die Stürme“ oder „Lang war die Reise“ als auch die neueren Lieder wie „Von überall sind wir gekommen“, was zur teilweisen Verbrüderung geführt hat.
      Am Nachmittag wurde dann die Seemannschaft und Ausstattung von Piraten trainiert und vervollkommnet, dazu gehörten der Bau von Beibooten, Schwertern, Strickleitern, Knoten und für die Frauen Hennatattos und Wikingerkleidung.
      Dies war vor allem für die jüngeren Seefahrer interessant, die älteren beschäftigten sich mit neuen Kulturen und ungewohnten Lebensweisen. Sie lernten, dass es kein Zufall war, dass gerade Seeleute viel von anderen Ländern zu berichten wussten. Dies wurde am Abend durch einen Abend der offenen Töpfe mit verschiedensten Speisen aus der ganzen Welt bekräftigt, danach folgte ein Singeabend mit Shanties und Fahrtenliedern aus zumindest ganz Europa.
      Am Sonntagmorgen gab es einen Gottesdienst, der in kindgemäßer Form und auch für Teilnehmende unterschiedlicher Religionen das Pfingstgeschehen insofern aufgriff, als er darauf hinwies, dass die zentralen Botschaften verschiedener Religionen in verschiedenen Kulturen ähnlich sind. Christen sprechen dabei von der Aussendung des heiligen Geistes.
      Sonntagnachmittag folgte die zentrale Schatzsuche als Geländespiel. Die Schiffsbesatzungen mischten sich und mussten zunächst verschiedene Landkarten zusammenpuzzlen, aus denen die Lage des grandiosen Schatzes, der hier vor 200 Jahren vergraben worden war, hervorging. Der Schatz entpuppte sich als Truhe mit kiloweise Goldmünzen, zur Überraschung aller auch essbar.
      Sonntagabend waren die Schiffsbesatzungen unter sich und gaben sich eigenen geheimen Ritualen hin, was zum Beispiel bedeutete, neue Mitglieder aufzunehmen. Auch hier klangen die Gesänge und Schlachtrufe bis in die Nacht lange über den Platz.
      Am Montag maßen sich die rauhbeinigen Gesellen und Gesellinnen in verschiedenen Wettkämpfen und trugen eine Olympiade aus, dies aber schon in etwas wehmütiger Stimmung, weil die Stunde des Abschieds nahte. Und Abschiede sind selbst für rauhe Gesellinnen und Gesellen nichts, nach dem sie sich sehnen.
      Sie hätten es nie zugegeben, aber sie hatten "auf großer Fahrt" Freundinnen und Freunde gefunden.
      Bilder gibt es HIER.
      VCPNEWS160516


  • 180 Pfadfinderinnen und Pfadfinder auf Pfingstlager
    Motto „Auf großer Fahrt“ betont die Internationalität der PfadfinderInnenbewegung.
    Kinder von 6 bis 20 Jahren aus Stämmen und Einrichtungen fahren am Freitag nach Bissendorf/Wietze.

      Vom 13. - 17.5.2016 fahren 180 Kinder und Jugendliche aus dem Bezirk Hannover des VCP (Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder) wieder auf das traditionelle Bezirkspfingstlager. In diesem Jahr wird es in Bissendorf/Wietze auf dem Gelände des Heideheims (Wietze–Aue 5) stattfinden. Der Platz liegt in landschaftlich schöner Lage in der Nähe der Wietze, die sich dort durch die nördliche Region windet. Die TeilnehmerInnen werden in den pfadfindertypischen schwarzen Zelten, Kohten und Jurten genannt, leben und die 5 Tage unbeschwert in der Natur verbringen.
      Ein Vorbereitungskreis hat seit Februar getagt und dem Lager das Motto „Auf großer Fahrt“ gegeben. Dahinter verbirgt sich der Wunsch und die pfadfinderische Erfahrung, dass es gut und wichtig ist, unterwegs zu sein und sich dabei für andere Menschen und andere Kulturen zu öffnen. Dies wird in allen Altersstufen als sehr bereichernd erfahren; die Zusammenarbeit und die Solidarität mit anderen Menschen werden dadurch gefördert und helfen den Gruppen und den Einzelnen.
      Die Aktivitäten auf dem Lager werden versuchen, dieses Motto aufzunehmen. So gibt es eine religiöse Feier zum Thema, an der Kinder und Jugendliche aus christlichen und muslimischen Bezügen teilnehmen werden. Am Samstag folgt ein Abend der offenen Töpfe, ein großes Geländespiel und mehrere Workshops, die das Thema eher sinnbildlich nehmen. Hier werden dann Verbindungen zwischen Seemannschaft, dem weiten Meer und sicher auch der einen oder anderen Piraten-Aktivität hergestellt.
      TeilnehmerInnen werden mathematische Skulpturen aus Tauen herstellen oder – schlicht - Hängematten und Strickleitern ...
      An dem Lager nehmen Kinder und Jugendliche aus Stämmen und Einrichtungen des VCP aus der ganzen Region Hannover teil. Besonders große Gruppen kommen aus Seelze/Lohnde, Berenbostel und dem VCP Bothfeld. Daraus ergibt sich eine breite soziale und regionale Zusammensetzung aus allen VCP-Arbeitsbereichen. Auch an diesem Lager nehmen viele Kinder aus den Einrichtungen des VCP und seinen Schulprojekten in Limmer, Sahlkamp und Ahlem teil.
      Dies steht für das, was unter dem politischen Begriff soziale Gerechtigkeit und Integration verstanden wird, dem die Pfadfinder traditionell verbunden sind.
      Nach einem Reisesegen werden die Pfadfinder das Lager am Dienstagmittag wieder verlassen.
      VCPNEWS160511