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Hier gibt es nochmal alle News zum ZUG DER ERINNERUNG 2008



oder  und 



  • Deine Gruppe und Du in den Osterferien
      Der DGD-Kurs geht weiter! Vom 23.4.-25.4.21 wollen wir mit euch nach Hösseringen fahren.
      Dieser ist die Fortsetzung des Einstiegs in die Ausbildung zur Gruppenleitung. Nachdem wir im Herbst bereits mit Kanu fahren, zusammen kochen und vielen weiteren Erfahrungen den Start gemacht haben, möchten wir gern im April mit neuen und alten Teilnehmer*innen dem Spaß am Pfadfinden und die Verantwortungsübernahme gegenüber der Gruppe weiter erleben. Für die Teilnehmenden markiert der DGD-Kurs den Beginn der Ausbildung zur Gruppenleitung, die in den JULEICA-Kurs mündet. Der Kurs richtet sich an alle Pfadfinder*innen, welche 2005, 2006 oder 2007 geboren worden sind, egal ob sie im Herbst schon dabei waren oder nicht!
      In einem abwechslungsreichen Programm kannst Du viel über Gruppen erfahren. Deine Gruppe und Du – Teil 2 heißt
      • Erkundungen machen
      • Planspiele durchführen
      • Entscheidungssituationen bewältigen
      • Gruppenerfahrungen erleben
      • Unterwegs sein
      • Zusammen leben
      Weitere Infos und Anmeldeformular HIER.




  • Friedenslicht 2020 in Hannover angekommen
      Es gibt in diesen Zeiten ein paar Dinge, die Bestand haben. Dazu gehört auch das Friedenslicht aus Bethlehem. Dieses Jahr steht es unter dem Motto „Frieden überwindet Grenzen“.
      Am 3. Advent ist es mit dem Auto nach Hannover gebracht worden. Wir haben in diesem Jahr keine große Aussendefeier durchgeführt, sondern das Licht im kleinen Rahmen an verschiedene Kirchengemeinden und Einrichtungen in und um Hannover verteilt.
      Am 15.12. haben wir es dann auch Belit Onay, dem Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Hannover, überreichen können.
      Das Licht steht nun in den Kirchengemeinden für alle zur Abholung bereit. Alle Orte, an denen das Friedenslicht aufbewahrt wird, könnt ihr hier nachlesen: https://www.friedenslicht.de/vor-ort/gottesdienst-finden.
      In diesem Jahr sind in unser aller Leben viel mehr Grenzen gekommen, als wir noch vor einem Jahr dachten. Schön zu sehen, dass es auch in Zeiten von „Abstand halten“ und Distancing möglich ist, mit dem Friedenslicht Verbindungen zu schaffen.



  • Deine Gruppe und Du-Kurs in den Herbstferien
      Wir bieten in den Herbstferien einen DGD-Kurs an!
      Vom 20.-25.10.20 wollen wir mit euch Hannover erleben und erfahren! Dieser Kurs wird ein besonderer Kurs sein, denn es wird der erste DGD-Kurs sein, bei dem ihr zu Haus übernachtet (wegen Corona, natürlich).
      Fühlt sich für uns noch ein wenig seltsam an, wird aber bestimmt super! Alle wichtigen Infos findest du in der beigefügten Anmeldung.
      Und für alle, die mit dem Begriff DGD nichts anfangen können:
      Deine Gruppe und Du
      … ist der Einstieg in die Ausbildung zur Gruppenleitung. Der Kurs richtet sich an alle Pfadfinder*innen ab 13 Jahren. Im Mittelpunkt des Kurses stehst DU mit deiner Gruppe!
      In einem abwechslungsreichen Programm kannst Du viel über Gruppen erfahren – DGD heißt, eine Verbindung zwischen dem Leben in der Gruppe und dem Reflektieren darüber zu schaffen.
      Für die Teilnehmenden markiert der DGD-Kurs den Beginn der Ausbildung zur Gruppenleitung, die möglicherweise in einem JULEICA-Kurs mündet. Verantwortungsübernahme gegenüber der Gruppe und der Spaß am Pfadfinden kommen hier zusammen.
      Deine Gruppe und Du heißt
      • Kanu fahren
      • Erkundungen machen
      • Planspiele durchführen
      • Entscheidungssituationen bewältigen
      • Gruppenerfahrungen machen
      • Unterwegs sein
      • Zusammen nachdenken
      Deine Gruppe und Du richtet sich an Leute, die im Herbst ungefähr 13 – 15 Jahre alt sind.
      Das Anmeldeformular ist HIER zu finden.


  • Geschäftsführerwechsel 2
      Hallo und guten Tag,
      ich möchte mich an dieser Stelle gern kurz vorstellen. Mein Name ist Lars Mesch und ich bin jetzt seit dem 15.6. hier beim VCP Bezirk Hannover als Geschäftsführer/pädagogischer Mitarbeiter tätig.
      Ein paar Worte zu mir: Ich komme ursprünglich aus dem VCP Laatzen, habe dort über mehrere Jahre eine Gruppe geleitet und später in der Stammesleitung mitgearbeitet. Später habe ich dann noch im damaligen VCP Paulus eine Gruppe vertretungsweise für ein halbes Jahr geleitet.
      Die Zeit bei den Pfadfindern war für mich eine wirklich prägende Zeit und so freut es mich sehr, jetzt quasi zu meinen Wurzeln zurückkehren zu dürfen.
      Von Beruf bin ich Sozialarbeiter/-pädagoge. Nach dem Studium und dem Anerkennungsjahr im Kontaktladen Mecki in Hannover habe ich erst einige Jahre in einer Einrichtung für Wohnungslose und später in einer Jugendwerkstatt der Diakonie in Burgdorf gearbeitet.
      In den letzten fast 10 Jahren habe ich für das Diakonische Werk in Niedersachsen Freiwillige in FSJ und BFD begleitet und betreut.
      Ich lebe mit meiner Frau und unseren zwei Kindern in Hannovers Südstadt, gar nicht weit von der Bezirkszentrale entfernt.
      Ich bin jetzt einen knappen Monat im VCP tätig und finde mich Stück für Stück in die Arbeit ein. Neben den hauptamtlichen Kolleg*innen konnte ich auch schon einige Ehrenamtliche kennenlernen und hoffe, dies nach den Sommerferien weiter vertiefen zu können.
      Ich freue mich jedenfalls sehr auf die Zusammenarbeit mit euch und Ihnen.
      Erreichbar bin ich übrigens auf dem gleichen Weg wie mein Vorgänger: Telefon 0511 27090112 oder per Mail an: zentrale@vcphannover.de.
      Viele Grüße und Gut Pfad!
      Lars


  • Geschäftsführerwechsel beim VCP Hannover
    Wilfried Duckstein geht in den Ruhestand
    Lars Mesch hat mit der Arbeit begonnen

      Wilfried Duckstein („Willi“), langjähriger päd. Mitarbeiter und Geschäftsführer des VCP Hannover .e.V., geht mit dem 1.8.20 in den Ruhestand, sein letzter Arbeitstag ist der 3.7.20. Er war auf den Tag genau 34 Jahre beim VCP Hannover, vorher hatte in der Willehadi-Gemeinde im Neubauviertel „Auf der Horst“ gearbeitet und seinen Zivildienst abgeleistet.
      Der ausgebildete Diplompädagoge (Schwerpunkt Geschichte und ev. Theologie) hat die Christliche PfadfinderInnenarbeit in Hannover breit aufgestellt. In die Zeit seiner Tätigkeit fiel der Aufbau von neuen Formen pfadfinderischer Jugendarbeit wie mobile Einrichtungen und der Kinder- und Jugendtreff im Kiefernpfad.
      Besonders wichtig waren ihm Projekte im Schnittfeld von Geschichte und Pädagogik, wie Erkundungsprojekte zur Geschichte des Nationalsozialismus in Hannover (Stadterkundungen, Stadtrundgänge, Stadtrundfahrten, Zug der Erinnerung, Stolpersteine, Führungen, …).
      Für den VCP Bundesverband leitete er eine Arbeitsgruppe zur Aufarbeitung der Geschichte der Vorgängerbünde des VCP in der Zeit des Nationalsozialismus.
      Während seiner Tätigkeit begann das Engagement des VCP Hannover im Bereich der Ganztagspädagogik, seit 2014 ist der Verband Kooperationspartner im Bereich der Ganztagsbetreuung in der Grundschule Kastanienhof Hannover–Limmer.
      Für ihn war Christliche PfadfinderInnenarbeit zu jeder Zeit eng mit den Zielen des konziliaren Prozesses Frieden, Bewahrung der Schöpfung, soziale Gerechtigkeit verbunden. In diesen Bereichen hat er viele Projekte angestoßen.
      Innerhalb des VCP und der ev. Jugendarbeit hat er sich über lange Jahre auf verschiedenen Ebenen jugendpolitisch engagiert.
      In den letzten Tagen konnte er sich von den Kolleginnen und Kollegen innerhalb und außerhalb des VCP verabschieden.
      Dem Verband insgesamt hat er sehr viel zu verdanken, dies machte er an vielen Stellen deutlich und wünschte den Gruppierungen und Einrichtungen, allen haupt– und ehrenamtlichern KollegInnen viel Glück, Erfolg und Gottes reichen Segen.
      Sein Nachfolger ist Lars Mesch, der bereits seit dem 15.6.20 eingearbeitet wird.
      Lars kommt ursprünglich aus dem VCP Laatzen und hat dann soziale Arbeit / Sozialpädagogik studiert. In den letzten 20 Jahren arbeitete er im Obdachlosentreff „Mecki“, einer Jugendwerkstatt in Burgdorf und seit 9 Jahren im Bereich Freiwilligendienste im Diakonischen Werk evangelischer Kirchen in Niedersachsen.
      Lars Mesch wird sich an dieser und anderer Stelle noch persönlich vorstellen.
      VCPNEWS200703


  • Mitgliederversammlung des VCP Hannover am 4.6.2020
    MV stellt Weichen für die Zukunft des Bezirkes
    Neuer Vorstand gewählt

      Die erste Mitgliederversammlung des VCP Hannover e.V. des Jahres 2020 fand in virtueller Form am Abend des 4.6.2020 statt.
      Der 2. Vorsitzende Wilfried Duckstein konnte eine erfreulich große Anzahl von Mitgliedern begrüßen. Insbesondere betonte er seine Freude über die Anwesenheit des neuen päd. Mitarbeiters/Geschäftsführers des VCP Hannover, Herrn Lars Mesch, der seine Tätigkeit am 15.6.2020 beginnen wird.
      Der scheidende kommissarische Vorstand des VCP Hannover hielt den Bericht über die letzte Amtszeit und dankte insbesondere den Mitarbeitenden für ihre unermüdliche Tätigkeit für die Kinder und Jugendlichen der Stadt.
      Die Arbeit des Vorstands war in den letzten Monaten sehr von den Überlegungen für eine neue Struktur des Bezirks und den Auswirkungen der Corona-Pandemie geprägt. Der Vorstand konnte alle Arbeitsbereiche in dieser Phase begleiten.
      Er hofft, dass sich die Möglichkeiten, Jugendarbeit in Niedersachsen zu machen, in den nächsten Wochen wieder vergrößern werden.
      Zur Verbesserung der Kommunikation zwischen allen Bereichen der VCP-Arbeit in Hannover entwickelt der Bezirk im Moment Überlegungen zu einer neuen Struktur. Die Mitglieder des e.V. standen den AkteurInnen hier beratend zur Seite und begleiteten die Entwicklung. Dabei ist der Bezirk auch von übergeordneten Ebenen des VCP abhängig, dies bedeutet einen gewissen Zeitaufwand. Die Mitgliederversammlung nahm den Bericht zur Kenntnis.
      In einer bewegenden Geste entlastete sie den kommissarischen Vorstand sowie den scheidenden Geschäftsführer Wilfried Duckstein.
      Anschließend wählte sie einen neuen Vorstand, dem nunmehr
        Henrik Herwig 1. Vorsitzender / VCP Berenbostel
        Sophie Heinze (VCP JuKiMob) - 2. Vorsitzende
        Frank Merten (Einzelmitglied) - Kassenwart
        Florian Matz (VCP Altwarmbüchen) - Beisitzer
        Jörg Aumann (VCP MAJA) - Beisitzer
      angehören.
      Die guten Wünsche der Anwesenden begleiteten die neuen Vorsitzenden.
      Die Haushaltspläne des Bezirkes und seiner Einrichtungen wurden sodann für das Jahr 2020 beschlossen, wodurch die Arbeit insgesamt auf eine sichere Grundlage gestellt wurde.
      Zum Abschluss wurde ein neuer Termin für einen turnusmäßige zweite Mitgliederversammlung im Dezember des Jahres vereinbart. Dieser wird in naher Zukunft kommuniziert.
      VCPNEWS200608B


  • Jugendarbeit des VCP beginnt wieder nach Corona-Pause
    Einhaltung strenger Auflagen notwendig
    Vorschriften sind unverständlich und schränken sehr stark ein

      Kinder und Jugendliche waren lange diejenigen, die am meisten unter den Einschränkungen der Corona-Covid-Krise litten. Ihr Bewegungs- und Kontaktbedürfnis wurde stark behindert, hier entstand eine Lücke, die durch die Familien nicht immer geschlossen werden konnte. Insbesondere waren Angebote der Kinder- und Jugendarbeit nicht möglich, Kinder und Jugendliche konnten die Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit (z.B. Jugendtreffs und Spielmobile) nicht besuchen, die Durchführung von Kinder- und Jugendgruppen blieb nach den Erlassen und Verordnungen des Sozialministeriums lange untersagt. Dies betrifft die Mitglieder des VCP genauso wie die vieler anderer Verbände.
      Die neuesten Anti-Corona-Verordnungen – ab 8.6.2020 - lassen jetzt eine Veränderung in sehr kleinen Schritten zu.
      Kinder- und Jugendgruppen dürfen sich wieder treffen, wenn die Zahl von 10 Personen nicht überschritten wird und strenge Regeln eingehalten werden: Sie dürfen von InhaberInnen einer Juleica geleitet werden.
      Voraussetzung ist die Erstellung eines sehr umfangreiches Hygienekonzeptes. Die Gruppierungen und Gruppen des VCP sind in engem Kontakt mit Eltern und Kirchengemeinden bemüht, ein solches Konzept zu erstellen. Kinder und Jugendliche wünschen sich sehr, dass sie sich bald auch wieder mit ihren jugendlichen Gruppenleitungen treffen können.
      Auch die Arbeit in den sozialpäd. Einrichtungen des VCP konnte unter erheblichen Einschränkungen wieder beginnen. Dies betrifft die mobilen Einrichtungen des VCP und den Kinder- und Jugendtreff Kiefernpfad.
      Erstmals seit über 10 Wochen ist das Jugend- und Kindermobil (Jukimob) wieder in die Einsatzorte gefahren und hat Angebote der mobilen Kinderarbeit durchgeführt. Dabei ist die Zahl der Kinder begrenzt, sie müssen sich gründlich die Hände waschen, die Abstandsgebote einhalten und es sind nur Spiele mit wenig direktem Kontakt möglich. Die Mitarbeitenden sind gehalten, die Kontaktdaten der anwesenden Kinder zu erheben, was bei einigen Eltern auf wenig Verständnis stößt.
      MAJA, die Trecker-Bauwagen-Einrichtung, ist auch wieder in den westlichen Stadtteilen unterwegs und stellt den Kontakt zu den Jugendlichen her, die das Mobil und den Mitarbeitenden Jörg Aumann seit 2 ½ Monaten nur auf dem YouTube-Kanal „Was macht eigentlich Jörg“ erleben konnten. Die Freude auf allen Seiten ist groß, auch die Jugendlichen bemühen sich, die Hygienevorschriften einzuhalten. Der Bauwagen darf nur als Ausnahme betreten werden, gut sichtbar steht vor dem Eingang eine Wasch– und Desinfektionsstation. Im konkreten Kontakt mit dem päd. Mitarbeiter gibt es im Moment viel zu bereden, man hat sich ja so lange nicht gesehen.
      Auch der Kinder- und Jugendtreff Kiefernpfad im Sahlkamp beginnt in der nächsten Woche mit einer vorsichtigen Öffnung. Kinder und Jugendliche dürfen kommen, allerdings ist der Zugang zahlen- und flächenmäßig beschränkt. Auch hier gelten die Abstandsgebote, die Hygiene muss streng befolgt werden, Jugendliche mit Symptomen sind leider von der Teilnahme ausgeschlossen. Alle hoffen auf eine weitere Lockerung der Vorgaben.
      Die Kinder der Ganztagsbetreuung in der Grundschule Kastanienhof Hannover-Limmer werden weiterhin in einer Notgruppe betreut. Auch hier gelten die allgemeinen Regeln; die Bauwagen auf dem Schulgeläünde dürfen nur in sehr kleinen Gruppen betreten werden. Der VCP hat eigens für diese Arbeit Wasch– und Hygienestationen gebaut, die auch fleißig genutzt werden.
      Die Pfadfinderinnen und Pfadfinder stellen mit Bedauern fest, dass außerhalb von Jugendarbeit Dinge zugelassen sind, die in der Jugendarbeit wegen eines Verbotserlasses weiterhin nicht möglich sind. Dies betrifft zum Beispiel Gruppenfahrten, Freizeiten, Zeltlager mit Übernachtung. Diese Maßnahmen sind komplett über den Sommer bis zum 31.8.20 verboten und mussten abgesagt werden. Kommerzielle touristische Angebote sind hingegen wieder möglich (vgl. Corona-Mail des LJR Nr. 17, vgl. offener Brief des Stadtjugendringes an MP Stephan Weil vom 5.6.20).
      Es scheint so zu sein, dass man Kindern und Jugendlichen von Seiten der Verantwortlichen prinzipiell nichts zutraut, keine Einsicht und kein verantwortliches Verhalten allein und als Gruppe.
      Niemand möchte einen Sommer ohne Jugendarbeit.
      Auch der VCP appelliert neben vielen anderen Jugendverbänden an die verantwortlichen PolitikerInnen, Jugendarbeit jetzt wieder zu ermöglichen und den Mitarbeitenden sowie den Kindern und Jugendlichen Vertrauen entgegenzubringen.
      In ihrem bisherigen Verhalten und im Umgang mit den Herausforderungen der Pandemie haben sie es längst gerechtfertigt.
      VCPNEWS200608


  • Pfingstlager des VCP Hannover findet trotz Corona virtuell statt
      Schweren Herzens musste sich der VCP Bezirk Hannover Anfang Mai dazu entschließen, das Pfingstlager 2020 abzusagen und eine andere Möglichkeit zu finden.
      Das Urmel-Lager musste "voll verschoben" werden. Es wird jetzt im Jahre 2021 auf dem ursprünglich vorgesehenen Platz in Landesbergen stattfinden.
      Die Kinder und Jugendlichen aus dem Bezirk müssen aber nicht vollständig auf ein Lager verzichten: Der Vorbereitungskreis hat weiter getagt und ein Lager entwickelt, an dem alle auch von zu Hause aus teilnehmen können.
      Es gibt Angebote, Aktivitäten, Lieder, Rätsel, Rallies , die sich an dem Ablauf eines ganz normalen Pfingstlagers orientieren.
      Die einzelnen Seiten werden über Pfingsten nach und nach frei geschaltet und können über den angegebenen Link erreicht werden:
      https://tinyurl.com/pfila20.
      Der VCP Hannover wünscht viel Spaß auf dem "Urmel-voll verschoben"-Pfingstlager!
      VCPNEWS200528


  • Jugendarbeit in Zeiten der Corona-Pandemie
    Jugendarbeit möglich machen
    Wieder anfangen
      Jugendarbeit unterliegt aktuell in Zeiten der Corona-Pandemie massiven Beschränkungen. Dies betrifft auch und gerade die Angebote der Jugendverbandsarbeit.
      Kinder- und Jugendgruppen können sich nicht mehr zu ihren wöchentlichen Gruppenstunden treffen, geplante Freizeiten und Zeltlager mussten und müssen ausfallen, weil sie unter das Verbot der Vereinsaktivitäten fallen. Es handelt sich dabei zumeist um vertraute altershomogene Gruppen von 5 – 8 Kindern und Jugendlichen..
      Durch einen Erlass des Niedersächsischen Sozialministeriums sind die festen Einrichtungen geschlossen, auch die Spielmobile (im Fall des VCP: MAJA und Jukimob) dürfen nicht mehr in die Stadtteile fahren und Angebote für Kinder und Jugendliche durchführen.
      Ehren- und hauptamtliche Mitarbeitende bemühen sich nach Kräften, über virtuelle Angebote Kontakt zu Kindern und Jugendlichen zu halten.
      Dies kann aber die positiven Wirkungen von Kinder- und Jugendarbeit nicht ersetzen. Eigentlich sind die Angebote der Kinder und Jugendarbeit ein wichtiger Ausgleich für die Kinder zu deren Erfahrungen in Familie und Schule. Jugendarbeit fördert soziale Integration und steht für Teilhabe und Bildungsgerechtigkeit.
      Kinder werden in besonderer Weise in ihrer sozialen Kompetenz und ihrer Persönlichkeitsbildung gefördert. Wichtige Entwicklungsschritte können sie nur zusammen mit anderen Kindern durchlaufen.
      Dass dies alles nicht mehr möglich ist, muss sich schnell ändern. Insbesondere Kinder leiden unter den psychischen und sozialen Auswirkungen des beengten Zusammenlebens: Für manche Kinder wird der Mangel an Bewegung im Freien zu einer großen Belastung.
      Die Angebote und Aktivitäten der Kinder und Jugendarbeit werden hier einen Ausgleich schaffen können.
      Die Regeln zum Umgang mit dem Corona-Virus haben Kinder- und Jugendarbeit nicht im Blick, auch Lockerungen orientieren sich in ihren Überlegungen an den Notwendigkeiten von Wirtschaft und Schule. AkteurInnen der Kinder und Jugendarbeit finden in den Verordnungen kaum direkte Anhaltspunkte für das Handeln im Interesse der Kinder und Jugendlichen.
      Überlegungen, wie Kinder– und Jugendarbeit wieder stattfinden kann, müssen jetzt angestellt werden.
      Kinder- und Jugendarbeit ist notwendig und muss jetzt wieder in den Fokus genommen werden. Das Ziel muss heißen, Jugendarbeit ermöglichen oder möglich machen.
      Kinder und Jugendlichen muss außerschulische Bildung so schnell wie irgend möglich wieder zugänglich gemacht werden.

      Dazu gehören 3 Dinge:
        1.Das Wollen, Jugendarbeit zu ermöglichen.
        2. Die Diskussion darüber, wie dies durchgeführt werden kann.
        3. Schaffung der materiellen und ideellen Voraussetzungen.

      Es hilft nicht – und insbesondere nicht den Kindern und Jugendlichen - , weiterhin nur darauf zu gucken, was nicht möglich ist.
      Die Richtung muss sein: Jugendarbeit ermöglichen.
      ____________________________
      Die Dienstkonferenz des VCP Hannover, 06.05.2020
      VCPNEWS200506


  • Pfingstlager 2020 / Verschiebung um ein Jahr
      Der Vorbereitungskreis für das Pfingstlager 2020 hat in seiner Sitzung am 28.04.2020 die Empfehlung ausgesprochen, das Pfingstlager 2020 zu verschieben.
      Formal entscheiden muss dies der BR des VCP, der am 14.05. stattfindet.
      Diese Entscheidung ist darin begründet, dass es zu diesem Zeitpunkt nicht möglich war, eine Aussage über die Situation Ende Mai unter dem Einfluss der Covid-19-Pandemie zu treffen.
      Mit dieser Ungewissheit wäre es nicht möglich, ein sicheres Lager für Kinder, Jugendliche und Mitarbeitende zu veranstalten.
      Der VB-Kreis empfiehlt deshalb:
      • das Lager zu verschieben
      • das Pfingstlager 2020 an Pfingsten 2021 durchzuführen
      • am Ort Landesbergen festzuhalten
      • das übernächste Pfingstlager dann im üblichen Turnus 2022 stattfinden zu lassen (ein Ort ist im Gespräch und muss bald gebucht werden)
      • über Pfingsten 20 alternativ virtuell-analoge Angebote stattfinden zu lassen, die auch das Motto des Lagers „Urmel wird’s zu heiß“ aufgreifen.
      Zu diesem Zweck arbeitet der Vorbereitungskreis weiter und wendet sich rechtzeitig an die Stämme/Gruppierungen und Gruppenleitungen.
      Der Vorbereitungskreis dankt allen ehren- und hauptamtlichen MitarbeiterInnen für Ihren Einsatz und hofft auf eine bessere Situation im nächsten Jahr.
      VCPNEWS200504


  • Jugendverbandsarbeit im Zeichen der Corona–Krise wird erfinderisch
    Pfadfinderinnen und Pfadfinder des VCP engagieren sich virtuell und halten Kontakt zu Kindern und Jugendlichen
    Probleme durch Wegfall von Honoraren und Ausfall von Maßnahmen

      Die Auswirkungen der Corona-Pandemie betreffen auch die Arbeit der hannoverschen Jugendverbände. Das spüren auch Pfadfinderinnen und Pfadfinder des VCP Bezirk Hannover e.V..
      Seit Anfang März müssen die Gruppenstunden der Kinder- und Jugendgruppen ausfallen, Ferien- und Bildungsmaßnahmen konnten in den Osterferien nicht stattfinden, die Einrichtungen wie die Spielmobile oder der Kinder- und Jugendtreff Kiefernpfad sind geschlossen. Dies stellt die ehren- und hauptamtlichen Mitarbeitenden vor große Probleme, entfacht aber auch ihre Kreativität.
      Gruppenleiterinnen und Gruppenleiter halten Kontakt zu ihren Gruppen, senden Bastelanleitungen oder Postkarten und bieten virtuelle Spielnachmittage und Beratungstelefone an. Es wird von einer Gruppe berichtet, die am letzten Wochenende drei Stunden lang virtuell „Stadt-Land-Fluss“ gespielt hat. Man bleibt über „Insta“, FB, Youtube oder Snapchat zusammen.
      Auch die sozialpädagogischen Einrichtungen des VCP reagieren erfindungsreich:
      MAJA (mobile aufsuchende Jugendarbeit), der Trecker mit dem Bauwagen-Anhänger, hat einen eigenen YouTube Kanal eingerichtet. Dort berichtet der Mitarbeiter unter „was macht eigentlich Jörg…“ von seiner Arbeit und gibt erlebnis- und naturpädagogische Impulse (Bauwagen MAJA). Da geht es dann zum Beispiel um „Schnitzen im Sitzen“ oder „Kochen von Ampelreis“ oder Tipps zum Umgang mit Feuer. Es gibt aber auch Gute Nacht-Grüße und –Lieder.
      Der Kinder- und Jugendtreff Kiefernpfad im Sahlkamp nutzt den Zaun der Einrichtung, um mit Kindern in Kontakt zu bleiben. Geschichten, Impulse, Anregungen hängen dort und können von den Kindern aus dem Stadtteil gelesen und als Aufgabe mit nach Hause genommen werden. Die Mitarbeitenden kommunizieren über Facebook und Instagram mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern und haben ein Beratungstelefon eingerichtet (zu finden unter www.sahlkamp-hannover.eu). Kinder können Nachrichten an die „Tatzen-Post“ schreiben, diese antwortet und verteilt die Post auch im Quartier.
      Das Jugend- und Kindermobil JuKiMob gibt kreative Ideen, Geschichten, Stories auf Instagram, YouTube und Snapchat weiter. Auf YouTube ist es unter „JuKiMob“ zu finden. Ein Mitarbeiter hat ein Lied aufgenommen, das er für die Kinder zu Ostern gesungen hat: „Stups der kleine Osterhase“.
      Das Ganztagsbetreuungsprojekt Grundschule Kastanienhof bietet in der Grundschule Kastanienhof eine Notgruppe an, die in dieser Woche auch für mehr Kinder geöffnet worden ist. Bisher konnten sich die Kinder, die nicht Teil der Notbetreuungs-Gruppen sind, über persönliche Postkarten von ihren Betreuungspersonen freuen. Außerdem wird aktuell eine Homepage geplant, über die Kontakt hergestellt wird. Dort erhalten die Kinder Zugriff auf Spiel-, Bastel- und Bewegungsangebote. Es gibt dort sogar eine Yoga-Anleitung für Kinder.

      Es gibt aber auch Schattenseiten:
      Alle Jugendverbände wissen noch nicht, wie sie die wirtschaftlichen Folgen der Krise schultern sollen. Politiker, Politikerinnen und Stadtverwaltung sind zwar bemüht, Abhilfe zu schaffen, wofür die Jugendverbände sehr dankbar sind.
      Der VCP musste leider Maßnahmen und Schulungen in den Osterferien absagen, er weiß bisher nicht, wie er die entstandenen Ausfallkosten und Gebühren aufbringen soll.
      Die Einrichtungen mussten auf Weisung des Landesjugendamtes geschlossen werden. Die dort eingesetzten Übungsleiterinnen und Übungsleiter standen plötzlich ohne ihr Einkommen (Aufwandsentschädigung) da, einige von ihnen sind dringend, ebenso wie die Honorarkräfte im Kulturbereich, darauf angewiesen. Bisher schützt sie keiner der aufgespannten „Rettungsschirme“.
      Der VCP schaut aber dennoch mutig und voller Hoffnung in die Zukunft. Er plant weiterhin Veranstaltungen im Frühjahr, auch wenn deren Durchführung noch völlig unklar ist. Er freut sich zum Beispiel auf das in diesem Jahr geplante Bezirkspfingstlager. Alle Mitarbeitenden hoffen, dass es ohne Gefahr für Teilnehmende, Leiter und Leiterinnen stattfinden kann. Es hat auch schon ein Motto: „Urmel wird’s zu heiß…“ und nimmt damit die Verantwortung für eine nachhaltige Entwicklung ernst.
      VCPNEWS200426