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oder  und 



  • Friedenslicht aus Bethlehem ist in der Stadt eingetroffen
    Bewegende Feier in der Auferstehungsgemeinde in Hannover–Döhren
    Verteilung in der Stadt durch Üstra–Oldtimer
    Oberbürgermeister Schostok nächster Empfänger

      Das Friedenslicht aus Bethlehem ist in Hannover eingetroffen. Christliche PfadfinderInnen aus verschiedenen Verbänden und Mitglieder der muslimischen Jugend feierten dies am Nachmittag des dritten Adventes in der Auferstehungsgemeinde in Hannover Döhren. Zu diesem Aussendegottesdienst waren 250 Jugendliche aus der Region "Zentrales Niedersachsen" gekommen. Sie erhielten das Licht, das am morgen mit einem ICE aus Linz in Österreich Wien in der Landeshauptstadt angekommen war, um es in ihren Kirchengemeinden und Gruppen weiter zu verteilen.

      Veranstalter der Feier war der VCP Bezirk Hannover.
      Wilfried Duckstein, Geschäftsführer des VCP Hannover konnte zu Beginn des Gottesdienstes das Moto „Frieden braucht Vielfalt“ an Hand einer Regenbogenfahne entwickeln. Das Zeichen steht für Toleranz und für das harmonische Zusammenspiel unterschiedlicher Farben und Kulturen. „Der Regenbogen ist nach der uralten Geschichte von der Sintflut die Vereinbarung, wir wollen uns wieder vertragen, wir wollen ab jetzt in Frieden zusammenleben“, so Duckstein in seiner kurzen Eröffnung.
      Auch Landesjugendpastorin Cornelia Dassler nahm in ihrer Ansprache Bezug auf das Motto und sagte: "Was mache ich also, wenn ich einen andere Person nicht verstehe, weil sie ganz anders ist als ich? Anders spricht, anders glaubt, anders lebt, andere Dinge gut oder schlecht findet? Ich würde sagen: kennen lernen. Erst einmal hinschauen, versuchen, die anderen zu verstehen. Ein erster Schritt in Richtung Frieden wäre ja, wenn alle sich immerhin so verstehen, dass sie einander in Frieden lassen können."
      Das Licht selbst ist noch nicht der Frieden, das Symbol wird mit sehr großen Mühen und Anstrengungen von vielen jungen und alten Menschen durch die Welt getragen. In ganz Deutschland haben gestern über 300 Aussendefeiern mit mehreren Zehntausend Teilnehmenden stattgefunden.
      Einen weiteren Höhepunkt bildete am Sonntag Abend die Sternfahrt von Üstra–Oldtimern, die das Licht in der Stadt und der Umgebung an Kirchengemeinden und die Bevölkerung verteilten. Die Üstra und der Förderverein historische Straßenbahnen haben das Anliegen des Friedenslichtes so zu ihrer Sache gemacht, dass sie in diesem Jahr mit vier Oldtimer-Straßenbahnen durch das gesamte Netz der Üstra gefahren sind, um alle Stadtteile zu erreichen. Sogar zu den Kirchengemeinden in Garbsen und Empelde wurde das Licht gebracht.
      Das Licht ist jetzt auf seinem Weg durch die Stadt, PfadfinderInnen werden es in der Zeit bis zum Heiligen Abend an Gemeinden, Senioreneinrichtungen, Schulen und öffentliche Stellen verteilen. Am Mittwoch, dem 19.12., um 18.00 Uhr bekommt es der Oberbürgermeister stellvertretend für die ganze Stadt im Rathaus.
      In den Tagen bis Weihnachten bzw. bis zum 6. Januar kann das Licht von der Hannoverschen Bevölkerung an folgenden Bewahrorten für die eigene Wohnung abgeholt werden:
      • Stadtkirchenkanzlei des Stadtkirchenverbandes, Hildesheimer Str. 165, 30173 Hannover
      • Wiedereintrittstelle an der Marktkirche, Hanns Lilje Platz
      • Haus kirchlicher Dienste, Archivstr. 3
      • Jugendkirche Tabor
      Bilder gibt es HIER.
      VCPNEWS 181216




  • Das Friedenslicht aus Bethlehem kommt wieder nach Hannover - Aussendefeier am 3. Advent, 16.12.2018
    Motto in diesem Jahr „ Frieden braucht Vielfalt“
    Zusammenarbeit mit der Nagelkreuz – Community aus Coventry
    "Orte des gerechten Friedens" in Niedersachsen bekommen das Licht in diesem Jahr
    Muslimische Jugendliche beteiligt
    Üstra verteilt das Licht mit Oldtimer–Straßenbahnen
    Oberbürgermeister Schostok hat gebeten, das Licht überreicht zu bekommen
      In seinem 32. Jahr insgesamt und im 24. Jahr seiner Verteilung in Deutschland wird das Friedenslicht aus Bethlehem auch 2018 wieder nach Hannover kommen.

      Andacht
      Auch hier wird es in diesem Jahr eine Aussendefeier und verschiedene Aktionen zum Empfang und Weiterverbreitung des Lichtes geben.
      Das diesjährige Motto „Frieden braucht Vielfalt“ nimmt ein sehr wichtiges gesellschaftliches Thema auf. Es weist uns alle darauf hin, dass Frieden nur in Vielfalt und Toleranz möglich ist. Es ergibt aber auch anders herum einen Sinn „Vielfalt braucht Frieden“. Das Zusammenleben in Vielfalt und Toleranz ist nur möglich, wenn Frieden herrscht und gelebt oder angestrebt wird.
      Die Aussendefeier in diesem Jahr ist wieder am dritten Advent und beginnt um 16.00 Uhr. Die vom VCP durchgeführte Feier wird liturgisch von der Landesjugendpastorin Cornelia Dassler geleitet. Eine Projektband unter Leitung von Bernd-Ulrich Köpke begleitet die Andacht auch in diesem Jahr.

      Die Friedenslicht-Aktion vernetzt sich in diesem Jahr vielfältig weiter und ist besonders mit zwei Projekten der Friedensarbeit verbunden:

      Nagelkreuz–Community–Coventry
      Zum einen ist dies die Nagelkreuz–Community, die sich mit der Versöhnungsarbeit im Zusammenhang mit Zerstörung und Aufbau der Kathedrale in Coventry verbindet. Die Kathedrale war im 2. Weltkrieg von Deutschen zerstört worden. Nach dem Krieg wurde sie auch mit deutscher Hilfe wiederaufgebaut. Sie wurde zu einem Symbol für Versöhnung und Verständigung. Symbol dafür ist ein sog. Nagelkreuz, das aus in dem Trümmern gefunden Zimmermannsnägeln gebildet wurde. Dieses Kreuz ist in den letzten Jahrzehnten an viele Orte auf der ganzen Welkt verliehen worden.
      In Niedersachsen hat allein die Antikriegswerkstatt in Sievershausen ein solches Kreuz verliehen bekommen, sie ist nur ca. 25 km von Hannover entfernt. Eine Vertreterin der wird an der Friedenslicht-Andacht teilnehmen und das Friedenslicht mit nach Sievershausen nehmen.

      Orte des gerechten Friedens
      Zum anderen ergibt sich damit eine Verbindung zu sechs "Orten des gerechten Friedens" innerhalb der hannoverschen Landeskirche, von denen Sievershausen einer ist. Auch alle anderen werden in diesem Jahr das Friedenslicht von Pfadfindergruppen überreicht bekommen.
      Dies sind
      • das Anne-Frank-Haus in Oldau
      • der Kirchenkreis Hildesheim-Sarstedt
      • die Kirchengemeinde Tidofeld in Norden
      • die Woltersdorfer Mühle
      • das ehemalige KZ–Lager Sandbostel


      Das Netz, das das Friedenslicht spannt, wird immer größer und engmaschiger.

      Muslimische Jugendliche
      Zur Andacht in Hannover selbst sind wieder einige hundert Kinder und Jugendliche eingeladen, darunter auch Mitglieder der muslimischen Jugend Deutschlands, mit denen der VCP freundschaftlich verbunden ist. Er freut sich auch ihnen wieder das Licht aus Bethlehem überreichen zu dürfen.

      Oldtimer–Straßenbahnen
      Im Anschluss daran wird das Licht wieder mit Oldtimer-Straßenbahnen der Üstra verteilt. Der Förderverein historische Straßenbahnen hat das Friedenslicht sehr zu seiner eigenen Sache gemacht und unterstützt die Aktion in diesem Jahr erstmals mit 4 Straßenbahnzügen. Diese bringen die Gruppen von Pfadfinderinnen und Pfadfinder nach Hause und verteilen das Licht.

      Bewahrorte nach dem dritten Advent
      Auch in diesem Jahr wird das Licht wieder an Bewahrorten bereitgehalten, an denen es von der Bevölkerung abgeholt werden kann.
      Dies sind in diesem Jahr
      • die Buchhandlung an der Marktkirche
      • das Haus kirchlicher Dienste
      • die VCP Zentrale neben der Stadtkirchenkanzlei

      Weitere Kirchengemeinden halten das Licht bereit und verteilen es in den Gottesdiensten bis zum Heiligen Abend weiter.

      Das Licht brennt dann im Weihnachtskreis bis zum 6. Januar an vielen Stellen der Stadt.
      VCPNEWS181122




  • 220 PfadfinderInnen aus Hannover auf dem VCP-Bezirkspfingstlager in Wolfsburg
    Motto des Lagers: frei nach Till Eulenspiegel „Lach mal drüber nach“ und „Gauklerei und Schabernack“
      Vom 18.-22.5.2018 verbrachten 220 Kinder und Jugendliche aus den Gruppierungen und Einrichtungen des VCP Hannover abwechslungsreiche und spannende Tage auf dem diesjährigen Bezirkspfingstlager. Das Lager fand in Almke zwischen Wolfsburg und Königslutter statt und damit genau in der Region, in der dem Vernehmen nach im 14. Jahrhundert der Schalk und weise Gaukler Till Eulenspiegel gelebt und gewirkt hat. Auf diesen bezog sich auch das Motto: „Lach mal drüber nach…“. Dies war als Appell gemeint, die Welt nicht zu ernst zu sehen, sich ein Schmunzeln zu bewahren und diesen Spiegel auch vermeintlich Mächtigen und Wichtigen vorzuhalten. Dies ermutigt, alles, was als groß und selbstverständlich erscheint, in Frage zu stellen. Dies passt auch zum pfadfinderischen Selbstverständnis, sich selbst als kritischen Bürger zu sehen und Kinder und Jugendliche dazu erziehen.
      Das Lager begann mit der Anreise von Kindern und Jugendlichen aus der ganzen Region am Freitag, danach bauten die TeilnehmerInnen zusammen mit ihren BetreuerInnen die pfadfindertypischen Zelte – Kohten und Jurten – auf. Einige Stämme hatten schon im Vorlauf großartige Konstruktionen aus den schwarzen Bahnen als Gemeinschaftszelte gebaut.
      Am Samstagmorgen folgte die Eröffnung, in der Till Eulenspiegel einen selbsternannten allzu langweiligen Bürgermeister vom Platz jagte. Man verpflichtete sich auf 4 Tage mit Spaß in Freundschaft. Am Sonntag sollte es ein Geländespiel und einen Mittelaltermarkt unter dem Motto „Spectaculum“ geben. Dafür wurden in Workshops Utensilien wie Narrenkappen, Spiegel und Rasseln gebastelt.
      Im Geländespiel des mächtigen Alchimisten am nächsten Tage mussten Goldstücke produziert werden, die dann am Nachmittag zur Währung auf dem Mittelaltermarkt wurden. Hier gab es dann Wurfbuden, Katapulte, Riesenseifenblasen, Gaukler, Theater, Wahrsagerinnen, Zauberer und Barden. Der Jahrmarkt war ein großer Spaß für alle am Lager Beteiligten. Der Jahrmarkt ging gleitend in einen Singabend über, der stimmungsvoll in die Dunkelheit überleitete und absolut passend mit dem Lieblingslied „wenn der Abend naht ganz sacht und leis….“ endete.
      Am Montag feierten die Pfadfinder eine Pfingstandacht, die sich mit der Geschichte vom Turmbau zu Babel beschäftigte und die Verworrenheit und Verlogenheit der jetzigen Welt aufzeigte.
      Das Lager endete mit einem Abschlusskreis am Dienstag. Dann fuhren Kinder und Jugendliche aus Berenbostel, Seelze-Lohnde, Altwarmbüchen, Lahstedt, Kleefeld, Buchholz, Badenstedt, Davenstedt, Körtingsdorf, Ahlem und Limmer wieder nach Hause. Sie wurden vom Dank für ihre Fröhlichkeit und ihre Unbefangenheit begleitet.
      Das Lager war ein erster Höhepunkt in der Arbeit des VCP Hannover in diesem Jahr, die Stämme, Gruppierungen und Einrichtungen freuen sich jetzt auf die Sommeraktivitäten.
      Bilder vom Pfingstlager 2018 gibt es HIER.
      VCPNEWS 180530